Hustensaft selber machen

Christina Liersch

Hustensaft aus Spitzwegerich

Spitzwegerich ist eine altbekannte Heilpflanze gegen Husten und Bronchitis. Da sie schon ab dem Frühjahr unauffällig an Wegrändern und auf Wiesen wächst, kann jeder sie pflücken und mit nach Hause nehmen. Aus den Blättern lässt sich ganz leicht ein Hustensaft herstellen. Da er jedoch mehrere Wochen ziehen muss, eignet er sich besonders gut, um ihn auf Vorrat zu haben. Die im Spitzwegerich enthaltenen Schleimstoffe legen sich wie eine Schutzschicht auf die gereizten Schleimhäute und wirken dort entzündungshemmend, beruhigend und reizlindernd. Zudem stärkt die enthaltene Kieselsäure das angegriffene Gewebe.

Für ein Schraubglas wird benötigt:

  • 2 Handvoll Spitzwegerichblätter
  • 250 g Zucker
  • Saft einer Zitrone
  • 2 Schraubgläser (350 ml)

So geht's:

Den gesammelten Spitzwegerich vorsichtig waschen und mit einem Handtuch trocken tupfen. Die Blätter nun in ca. 1 cm breite Stücke schneiden. Ein Schraubglas auskochen. Anschließend die Blätter und den Zucker aufschichten, sodass die letzte Schicht Zucker den Spitzwegerich vollständig bedeckt. Mit einem Löffel festdrücken und das Glas verschließen. Nun das Glas an einen dunklen und gleichmäßig temperierten Ort stellen, z.B. in den Keller oder in die Vorratskammer. Nach ca. acht Wochen hat sich Sirup gebildet. Das Glas in einem Wasserbad langsam erwärmen und von dem warmen Wasser ca. 20 ml und den Zitronensaft hinzugeben. Das Glas verschließen und nochmal zwei Stunden ziehen lassen. Anschließend den Hustensaft durch ein Sieb oder einen Kaffeefilter in das zweite, ebenfalls desinfizierte, Schraubglas geben und im Kühlschrank aufbewahren.

Dosierung: täglich 2-3 Esslöffel

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