Hühneraugen als dermatologische Diagnose

Redaktion PraxisVITA
Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Hühneraugen sind meist eine relativ eindeutige Diagnose. Ein medizinischer Fußpfleger (Podologe) oder Hautarzt (Dermatologe) erkennt sie anhand ihres Aussehens, ihrer Oberfläche und den typischen Stellen, an denen sie auftreten.

Durch kleine Merkmale in Form und Farbe kann er sie auch von anderen Hauterscheinungen wie zum Beispiel Dornwarzen unterscheiden. Ergänzend erkundigt der Arzt oder Podologe sich nach den Auslösern – also ob Sie zum Beispiel zu enge Schuhe getragen haben oder an der entsprechenden Stelle eine andere mechanische Belastung stattgefunden hat.

 

Harte und weiche Hühneraugen

Anhand ihres Aussehens lassen sich Hühneraugen zur genauen Diagnose in unterschiedliche Formen einteilen; am häufigsten sind harte Hühneraugen (Clavus durus) und weiche Hühneraugen (Clavus mollus). Während harte Hühneraugen häufig oben auf den Zehenknöcheln sitzen, finden sich die weichen meist in den Zehenzwischenräumen.

 

Weitere Hühneraugen-Formen

Weitere Formen von Hühneraugen sind unter anderem:

  • Clavus miliaris: Hirsekorn-artiges Hühnerauge
  • Clavus neurofibrosus: Hühnerauge mit eingelagertem Bindegewebe und Nervenenden (unter der Fußsohle)
  • Clavus vascularis: Hühnerauge mit Blutgefäßen
  • Clavus neurovascularis: Hühnerauge mit Nervenenden und Blutgefäßen

Je nach ihrer genauen Beschaffenheit können Hühneraugen verschieden schmerzhaft und auch unterschiedlich hartnäckig in der Behandlung sein.

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