Hopfen gegen Hitzewallungen

Carolin Banser
Hopfen gegen Hitzewallungen
Durch die Mischung aus östrogenartigen Pflanzenhormonen und beruhigenden ätherischen Ölen können die Zapfen besonders bei Hitzewallungen helfen © Fotolia

Frauen in den Wechseljahren klagen am häufigsten über Hitzewallungen und Schweißausbrüche. Sanfte Hilfe kommt aus der Naturheilkunde.

Hitzewallungen, Schlaflosigkeit, Reizbarkeit – Grund für die typischen Wechseljahresbeschwerden ist die Umstellung des Hormonhaushalts, der einen direkten Einfluss auf das vegetative Nervensystem hat. So werden etwa spontane Fehlimpulse an die Hautgefäße gegeben, Wärme abzuleiten. Es kommt zu plötzlichem Schwitzen. Ziel einer Therapie ist es, das vegetative Nervensystem wieder in Balance zu bringen.

Studie zur Wirksamkeit von Hopfen bei Wechseljahresbeschwerden

Eine neue Studie zeigt, dass die konzentrierten ätherischen Öle eines Hopfenextraktes dabei hochwirksam sind. Das Ergebnis der Untersuchung mit 120 postmenopausalen („ nach der Menopause“) Frauen: Hopfen besserte die Hitzewallungen und das Gesamtbefinden im Placebovergleich deutlich. Die Probandinnen erhielten über zwölf Wochen entweder einen Hopfenzapfen-Extrakt (1x1 Tablette, 500 mg/d) oder Placebo.

Die Wirksamkeit wurde anhand einer Skala sowie der Häufigkeit von Hitzewallungen ermittelt. Die Skala enthielt 21 Fragen zu psychischen und körperlichen klimakterischen Beschwerden. In der Hopfen-Gruppe wurden bereits nach vier Wochen und abschließend nach zwölf Wochen merkbar weniger Hitzewallungen im Vergleich zur Placebo-Gruppe angegeben. Auch die Werte der Skala besserten sich nach vier und zwölf Wochen im Placebovergleich sichtlich.


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