Homöopathie-Erfahrung: Sanfte Unterstützung fürs Immunsystem

Wie Leserin Veronika Draijer (71) sich mit homöopathischen Mitteln auch in der kalten Jahreszeit gesund hält und was ihr hilft, wenn es sie doch mal erwischt.

Globuli, Blüten und Tabletten
Mit homöopathischen Mitteln kann das Immunsystem auch vorbeugend unterstützt werden Foto: iStock/filmfoto
Veronika Drajer
Veronika Draijer, Rentnerin aus Rheine, lernte die Homöopathie schon als Kind kennen Foto: privat

Mehr und mehr Menschen entscheiden sich für die sanfte Kraft der Homöopathie. Veronika Draijer erzählt ihre Geschichte, wie Globuli ihr seit der Kindheit helfen.

Wie kamen Sie auf die Homöopathie?

Ich hatte das Glück, dass schon meine Eltern offen für die Homöopathie waren. Ich erinnere mich, dass ich als Kind Globuli oder homöopathische Salben bekommen habe, wenn ich krank war.

Welche Beschwerden hatten Sie?

Damals als Kind hatte ich über eine längere Zeit starke Schmerzen im Arm. Erst die Heilpraktikerin meiner Eltern konnte mir helfen. Als Erwachsene war ich dann eigentlich selten krank, das ist zum Glück bis heute so. Ich habe ein sehr starkes Immunsystem, und das schreibe ich nicht nur meiner gesunden Ernährung, sondern auch der Homöopathie zu. In der Erkältungszeit erwischt es mich aber natürlich manchmal.

„Der beste Arzt ist die Natur, denn sie heilt nicht nur viele Leiden, sondern spricht auch nie schlecht von einem Kollegen.“
Ernst Ferdinande Sauerbruch (1875-1951), deutscher Arzt

Welche Mittel haben Ihnen geholfen?

Vor allem nach der Geburt meiner Kinder habe ich mich viel mit der Homöopathie beschäftigt. Ich wollte, dass auch sie von der sanften Heilmethode profitieren können. Wenn sie sich leicht verletzt hatten, habe ich ihnen zum Beispiel Arnika gegeben und Apis bei Insektenstichen. Ich selbst verwende Urtica und Echinacea zur Vorbeugung in der Erkältungszeit. Und wenn es mich dann doch mal erwischt, helfen mir Kalium chloratum und Ferrum phosphoricum. Auch Berberis vulgaris nehme ich im Herbst und Winter, wenn ich eine Blasenentzündung bekomme.

Homöopathie-Experte Dr. Markus Wiesenauer, Allgemeinmediziner, empfiehlt:

Kalium chloratum D6 unterstützt die Abwehrfunktion, die sich auf den Schleimhäuten befindet. Berberis vulgaris D6 ist ein bewährtes Arzneimittel für Nieren und Blase, vor allem, wenn immer wieder Entzündungen auftreten.

Dosierung für beide Mittel: 3-mal täglich 5 Globuli.

Welche Wirkung entfaltet die Homöopathie im Organismus?

Die Inhaltsstoffe wirken auf feinstofflicher Ebene und werden als Information an den Körper abgegeben. Dadurch kann er die Beschwerden aus eigener Kraft lindern.

Was sollte man bei der Einnahme der Globuli unbedingt beachten?

Die Wirkstoffe werden über die Mundschleimhaut aufgenommen, man lässt Globuli deshalb auf der Zunge zergehen und isst oder trinkt dabei möglichst nichts. Und es ist wichtig, im Hinterkopf zu behalten: Es gibt Fälle, in denen der Körper über Homöopathie hinaus auch mal chemisch-synthetische Medikamente braucht. Bei schweren Entzündungen zum Beispiel muss man zum Arzt gehen und braucht auch mal Antibiotika. Aber homöopathische Arzneimittel können auch dann die Körperabwehr zusätzlich unterstützen.

Erzählen Sie uns Ihre Geschichte

Haben Sie auch gute Erfahrungen mit der homöopathischen Heilmethode gemacht? Dann freuen wir uns, wenn Sie uns davon berichten! Schreiben Sie uns an: meinegeschichte@bauermedia.com

Text aus: Bella 47/21