Homöopathie bei Stress: „Ich weiß, wie ich mir selbst helfen kann“

Bei Infekten und Atembeschwerden setzt Ulrike Wechsler-Engel auf homöopathische Mittel, die sich für die ganze Familie bewährt haben.

Frau sitzt vor Laptop und reibt sich die Stirn
Um Symptome von Stress zu lindern, können homöopathische Mittel verwendet werden Foto: iStock/mixetto
Ulrike Wechsler
Ulrike Wechsler-Engel nutzt Homöopathie in Stress-Situationen Foto: Privat

Die 58-Jährige erlebte vor Jahren mit, wie Globuli ihrem Sohn halfen. Seitdem kennt sie sich gut damit aus.

Wie kam ich auf die Homöopathie?

Ich habe die Wirksamkeit homöopathischer Arzneimittel schon vor 25 Jahren kennengelernt. Mein Sohn hatte damals eine ständig wiederkehrende Mittelohrentzündung, die sich durch Antibiotika immer nur kurz besserte. Unser Hausarzt empfahl uns dann, es zusätzlich mit Homöopathie zu versuchen. Ich gab dem Kleinen eine Nacht lang die verordneten Globuli, und schon am nächsten Tag ging es ihm besser. Seitdem ist er nie wieder ernsthaft krank gewesen.

Welche Beschwerden hatte ich selbst?

Ich hatte und habe auch heute in Stress-Situationen immer mal wieder Probleme damit, ganz frei zu atmen. Mein Arzt hat keine klare Ursache dafür gefunden, aber ich weiß ja mittlerweile, wie ich mir helfen kann.

Welche Mittel haben geholfen?

Meinem Sohn habe ich damals auf ärztlichen Rat hin Chamomilla gegeben. Und meine Atembeschwerden kann ich jedes Mal zuverlässig mit Lachesis lindern.

Homöopathie-Experte Dr. Markus Wiesenauer, Allgemeinmediziner, empfiehlt:

Chamomilla ist ein effektives Akutmittel zumal in der Kinderheilkunde, weil es Schmerzen und Entzündungen zum Abklingen bringt.

Lachesis ist bewährt, wenn Lebenssituationen „einem die Luft zum Atmen nehmen“.

Dosierung: Chamomilla D12, 3-4mal tägl. 3 Globuli. Lachesis D12, bedarfsweise 2-mal tägl. 5 Globuli

Was gilt es zu beachten?

Die homöopathische Heilmethode sollte am besten in eine insgesamt gesunde Lebensweise eingebettet sein. Für meinen Mann und mich, aber auch für unsere erwachsenen Söhne bedeutet das: viel an der frischen Luft sein, viel Bewegung und gesundes Essen. Fertiggerichte gibt es bei uns nur selten, wir kochen in der Regel mit frischen Zutaten.

„Auch die kleinste Wirkung hat ihre Ursache. “
Volkmar Frank, Dichter und Aphoristiker

Wie wirkt die Homöopathie auf meinen Körper?

Ich finde es gut zu wissen, dass homöopathische Arzneimittel Symptome nicht einfach nur „wegdrücken“, sondern das Problem bei der Wurzel packen. Die natürlichen Wirkstoffe versetzen den Organismus in die Lage, sich selbst nachhaltig zu heilen. Wenn einmal ein Infekt im Anflug ist, nehmen mein Mann und ich Ferrum phosphoricum. Der Körper bekommt so den Anstoß, selbst in die richtige Ordnung zu finden, Schnupfen und Halskratzen verschwinden dann schnell.

Erzählen Sie uns Ihre Geschichte

Haben Sie auch gute Erfahrungen mit der homöopathischen Heilmethode gemacht? Dann freuen wir uns, wenn Sie uns davon berichten! Schreiben Sie uns an: meinegeschichte@bauermedia.com

Text aus: tv Hören&Sehen 15/21