Hitzepickel: Hitzeausschlag effektiv behandeln

Stephanie Pingel Medizinredakteurin

Hitzepickel jucken und treten besonders bei Kleinkindern auf. Grund für den Hitzeausschlag ist starkes Schwitzen, bei dem der Schweiß nicht verdunsten kann. Mit diesen Tipps können Sie Hitzepickeln jedoch vorbeugen und diese behandeln.

 

Was sind Hitzepickel?

Hitzepickel sind eigentlich juckende Hitzebläschen. Diese Hitzebläschen sind ein Symptom des Hitzeausschlages, auch Miliaria genannt. Der Hitzeausschlag entsteht, wenn man vermehrt schwitzt, dieser Schweiß aber nicht verdunsten kann. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn sehr enge oder atmungsinaktive Kleidung getragen wird. Ohne die Verdunstung gibt es einen Schweiß-Rückstau in den Schweißdrüsen, wodurch diese verstopft werden. Die Folge: Hitzepickel auf der Haut, die sowohl jucken als auch brennen können. 

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Hitzepickel erkennen

Hitzepickel sind hell bis milchig, mit Flüssigkeit gefüllt, werden etwa hirsekerngroß und können sowohl direkt auf der Oberfläche als auch tief in der Haut entstehen. In manchen Fällen kommt es auch zu kleinen Knötchen (Papeln), die starke Entzündungen hervorrufen können. Alternativ werden Hitzepickel auch als Hitzebläschen oder Hitzepöckchen bezeichnet.

Hitzepickel
Hitzepickel heilen in der Regel von allein ab, wenn die Haut trocken gehalten wirdFoto: iStock/spukkato
 

Hitzepickel: Kleinkinder sind besonders betroffen

Säuglinge und Kleinkinder leiden am häufigsten unter dem Hitzeausschlag. Viele Eltern ziehen ihr Kind zu warm an, wodurch sich die Hitze auf der Haut staut. Die Folge: Hitzepickel beim Kind. Aber auch Erwachsene können Hitzepickel bekommen – zu enge und warme Kleidung spielt in diesen Fällen ebenfalls eine Rolle. Hitzepickel treten oft auch da auf, wo Haut auf Haut liegt, beispielsweise unter den Achseln.

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Hitzepickel richtig behandeln

Um gegen Hitzepickel etwas zu tun, sollten Sie die Haut trocken halten und luftige Kleidung tragen. In der Regel heilen Hitzepickel von alleine ab. Wenn Hitzepickel jucken, kann der Arzt oder die Ärztin spezielle Präparate mit Kortison (z. B. Soventol Hydrocort 0,5% Creme, rezeptfrei, Apotheke) zum Auftragen auf die Haut verschreiben. Auch rezeptfreie Zinksalben wirken gegen Hitzepickel. Nach ein paar Tagen sollte der Hitzeausschlag nachgelassen haben.

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Hitzepickeln vorbeugen

Um den Hitzeausschlag erst gar nicht sprießen zu lassen, ist es ratsam, sich bei großer Hitze nicht draußen aufzuhalten. Auch schwere körperliche Arbeiten, die schweißtreibend für den Körper sind, sollten Sie vermeiden. Luftige, weite Baumwollkleidung erleichtert die Wärmeabgabe über die Haut. Häufig gewöhnt sich die Haut aber nach einer Weile auch an die starke Sonneneinstrahlung – Hitzepickel sind dann kein großes Problem mehr.

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