Herzinsuffizienz – Diagnose anhand von Untersuchungen

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung
  7. 7. Das sagt der Experte

Die Diagnose Herzinsuffizienz stellt der Arzt mithilfe verschiedener Untersuchungen. Zunächst stellt er dem Patienten einige Fragen zu seiner Krankengeschichte und den genauen Symptomen (Anamnese).

Es folgt eine körperliche Untersuchung, bei der der Arzt unter anderem die Herztöne mit einem Stethoskop abhorcht und den Blutdruck misst.

EKG bei Herzinsiffizienz
Ein EKG hilft bei der genauen Diagnose einer Herzerkrankung© imago

Bei Verdacht auf eine Herzsuffizienz leitet der Arzt zur Diagnose einige weitere Untersuchungen ein:

  • Er checkt das Herz per Ultraschall durch den Brustkorb (transthorakale Echokardiografie), wodurch Veränderungen, zum Beispiel eine Vergrößerung des Herzens, schnell sichtbar werden.
  • Mit einer Elektrokardiografie (EKG) werden die Herzströme gemessen und als Kurven aufgezeichnet. Je nach EKG-Befund kann der Arzt auf verschiedene Herzerkrankungen zurückschließen (z.B. auf einen zurückliegenden Herzinfarkt).
  • In manchen Fällen kann eine Röntgenuntersuchung des Brustkorbs sinnvoll sein. Der Arzt kann darauf zum Beispiel erkennen, ob das Herz vergrößert ist oder statt einer Herzinsuffizienz eher eine Lungenerkrankung für die Beschwerden verantwortlich ist.
  • Das Blutbild des Betroffenen kann sowohl Hinweise auf eine Herzinsuffizienz enthalten (sogenannte BNP-Marker) als auch Aufschluss über andere mögliche Ursachen der Beschwerden geben (z.B. eine Anämie).
 

Herzinsuffizienz – Diagnose mit Bildgebungsverfahren

Je nachdem, was diese Untersuchungen ergeben, sind zur genaueren Diagnose der Herzinsuffizienz einige kardiologische Spezialverfahren hilfreich; zum Beispiel können mit einer speziellen Röntgenuntersuchung mithilfe eines Katheters die Herzkranzgefäße genau sichtbar gemacht werden (Koronarangiografie). In manchen Fällen werden mit einer Computertomografie (CT) oder Magnetresonanztomografie (MRT) Schnittbilder des Brustkorbs angefertigt. Bei Verdacht auf eine Myokarditis entnimmt der Arzt gegebenenfalls eine kleine Gewebeprobe des Herzmuskels (Myokardbiopsie).

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