Helene Fischer singt kleinen Jungen gesund

Musik als Therapie
Musik als Therapie: Ärzte setzen Song von Helene Fischer bei einem kleinen Jungen als Beruhigungsmittel ein © Getty Images

Die ärztliche Behandlung von Kleinkindern ist oft schwierig – vor allem wenn starke Schmerzen im Spiel sind. Nun zeigt der Fall des kleinen Lukas (19 Monate), dass dabei die Stimme einer bekannten Schlagersängerin mehr helfen kann, als jedes Schmerzmittel. Praxisvita hat die Fakten.

Musik hat einen größeren Effekt auf unsere Gesundheit, als wir manchmal glauben würden. Nicht nur Depressionen oder Angstzustände lassen sich mit dem richtigen Song lindern, sondern auch Schmerzen. Das zeigten zuletzt Forscher der Aarhus University in Dänemark in einer vielbeachteten Studie.

 

Ärzte verwundert über den „Helene-Fischer-Effekt“

Dennoch staunten die behandelnden Ärzte des kleinen Lukas nicht schlecht über den „Helene-Fischer-Effekt“. Wie die BILD-Zeitung berichtet, leidet der kleine Junge seit seiner Geburt an einer Verengung seiner Hauptschlagader (Aorta), weswegen er schon zahlreiche Operationen über sich ergehen lassen musste und alle paar Wochen von Spezialisten untersucht werden muss.

Dabei weint der kleine Lukas jedes Mal schrecklich vor Angst und Schmerzen, berichten seine Eltern – oft schon auf der Fahrt zur Klinik. Doch eines Tages fiel seinem Vater auf diesem Weg auf, dass Lukas plötzlich ganz entspannt war und nicht mehr schrie. Der Grund: Im Radio lief ein Song von Schlagersängerin Helene Fischer.

Tatsächlich zeigte der kleine Junge eine schier unglaubliche Wirkung auf die Stimme der Sängerin, dass seine Ärzte die Musik mittlerweile als Beruhigungsmittel nutzen. Und das erfolgreich. Wie sein Vater erklärt, ist „Helene Fischer für die Therapie von Lukas einfach unersetzlich!“

Hamburg, 20. Oktober 2014

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