Heißhungerattacken: Schnell mehr Energie

Obst und Gemüse vermeiden Heißhungerattacken
Eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung mit viel Obst und Gemüse zu regelmäßigen Zeiten hilft dem Körper, leistungsfähig zu bleiben und Heißhungerattacken zu vermeiden © Fotolia

Kraftlos und müde? Dahinter kann Stress stecken. Entspannung, Bewegung und Vitalstoffe helfen, den Körper in Schwung zu bringen und Heißhungerattacken vorzubeugen.

Manchmal ist man mit seiner Kraft am Ende. Erschöpft stellt man fest, dass die Energie fehlt, den Alltag zu bewältigen. Wer gestresst ist – sei es durch den Job oder weil Sorgen einen belasten – raubt seinem Körper wichtige Nährstoffe. Auch Medikamente, etwa die Antibabypille, aber auch der natürliche Alterungsprozess oder die Wechseljahre sind Energieräuber. Nährstoffe werden nicht mehr so gut aufgenommen und verwertet. Wer sich ausgelaugt fühlt, sollte daher anfangen, seinen Körper wieder auszubalancieren.

 

Entspannung für Körper und Geist

Stress, egal ob durch äußere Einflüsse oder seelische Belastungen, sollten Sie ernst nehmen und Ruhe entgegensetzen. Auch wenn das bedeutet, Pausen bewusst einplanen zu müssen. Autogenes Training oder andere Entspannungstechniken, etwa Yoga, helfen, zur Ruhe zu kommen. Aber auch ein Gespräch mit einer guten Freundin, die einfach mal zuhört, hilft, den Stresspegel zu senken.

 

Auf Vitalstoffe setzen

Eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung mit viel Obst und Gemüse zu regelmäßigen Zeiten hilft dem Körper, leistungsfähig zu bleiben – doch gerade in stressigen Situationen ist der Griff zu Fertiggerichten verlockend. Und dann bekommen wir bestimmte Mikronährstoffe, die wir gerade in anstrengenden Lebensphasen benötigen, nicht in ausreichender Menge. Ein Arzt kann bei akuten Erschöpfungszuständen auch Nährstoffdefizite feststellen. Vitamin B-spielt eine wichtige Rolle bei der Regulierung des Hormon- und Energiehaushaltes, andere B-Vitamine unterstützen die Nerven. Viele Frauen leiden auch unter Magnesiummangel, was zu Erschöpfung führt. Da auch das Immunsystem bei Stress leidet, können Folsäure und Vitamin C helfen, nicht auch noch anfällig für Infekte zu werden. Einfach mal in der Apotheke nachfragen: Nahrungsergänzungsmittel gibt es auch für bestimmte Lebensphasen und Altersgruppen.

 

Sich mehr bewegen

Auch wenn es an Energie mangelt, sollten Sie sich aufraffen und Sport treiben – ohne sich total zu verausgaben. Die Bewegung kräftigt den Körper, bringt den Kreislauf in Schwung, kurbelt den Energiehaushalt wieder an und stärkt zudem das Immunsystem. Gerade Sport hilft, den Kopf frei zu bekommen – so hat der Stress keine Chance mehr, dem Körper Kraft zu rauben.

 

Achtung, Akku aufladen!

Wenn unser Energiestatus sinkt, blinkt zwar keine Warnleuchte. Doch der Körper macht sich mit klaren Warnzeichen bemerkbar, wenn Sie gegensteuern sollten.

Leere Kraftreserven äußern sich nicht nur durch Unlust. Auch körperliche Symptome zeigen deutlich, ob es Zeit ist, unsere Batterien aufzuladen. Beobachten Sie sich über einen Zeitraum von drei bis vier Wochen genau. Wenn Sie dabei mindestens drei der fünf Symptome rechts bei sich erkennen und diese regelmäßig auftreten, sollten Sie besser auf sich aufpassen – und unsere Tipps oben beherzigen.

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