Heilkräuter – in den Alpen wächst die beste Medizin

Redaktion PraxisVITA
Eine Blumenwiese vor einem Bergpanorama
Die Alpen bieten eine reichhaltige Auswahl an Heilkräutern – die meisten gibt es auch in der Apotheke © Fotolia

Heilkräuter – auch im Zeitalter moderner Medizin sind die Gesund-Kuren aus der Natur beliebt. Die Alpen bieten ein großes Sortiment pflanzlicher Heilmittel – hier lernen Sie sie kennen.

Oft wirken die natürlichen Heilmittel noch besser als Medikamente – und das ganz ohne Nebenwirkungen. Ein Ort, wo altes Heilkräuter-Wissen bis heute überlebt hat, sind die Alpen. Das Gute daran: Alles, was benötigt wird, wächst am Wegesrand – und ist heutzutage längst auch für Nicht-Bergbewohner über Apotheken oder Reformhäuser gut erhältlich.

Zirbelkiefer
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Zirbenöl

Schlägt die Grippe oder die Erkältung zu, greift der Alm-Doktor zum Zirbenöl: Das ätherische Öl des knorrigen Gebirgsbaums bekämpft diverse Erreger-Typen und befreit die Nebenhöhlen. Zum Inhalieren drei Tropfen Öl (Reformhaus) in heißes Wasser geben (zweimal täglich zehn Minuten).

Gänseblümchen
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Gänseblümchen

Wenn Bergbewohner ein Husten plagt, gehen sie Gänseblümchen pflücken: Ein Tee (zwei Teelöffel Blüten mit 250 Milliliter Wasser zehn Minuten kochen, anschließend abseihen) löst festsitzenden Schleim und befreit die Bronchien.

Rosenwurz
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Rosenwurz

Das natürliche Stärkungsmittel aus dem Hochgebirge: Rosenwurz wächst in Lagen bis zu 4.500 Metern. Extrakte daraus (Kapseln in der Apotheke erhältlich) helfen bei seelischen und körperlichen Erschöpfungszuständen und stärken unsere Nerven.

Heublumen
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Bad aus Heilkräutern

Die ätherischen Öle des Heus hemmen Entzündungen. So lindern sie Rheuma-, Gicht- oder auch Ischias-Schmerzen. Dazu 500 Gramm Heublumen (Apotheke) mit drei Litern Wasser aufkochen, 30 Minuten ziehen lassen, abseihen und anschließend ins Badewasser geben.

Waldmeister
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Waldmeister

Wenn der Kopf brummt, hilft das wohlriechende Kraut meist genauso gut wie Tabletten. Waldmeister wirkt gefäßerweiternd und krampflösend. Am effektivsten sind die getrockneten Blätter: Einfach ein paar davon zerreiben und den Duft einatmen.

Löwenzahn
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Löwenzahn

Die Bitterstoffe der Pusteblume lindern akute Magen- und Darmbeschwerden. Für einen heilsamen Heilkräuter-Tee: Einen Esslöffel Wurzeln (Apotheke) mit 150 Millilitern Wasser überbrühen. Zehn Minuten ziehen lassen, zwei Tassen davon trinken.

Melisse
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Heilkräuter-Massage

Für eine Heilkräuter-Massage wickelt man getrocknete Melissen-, Johanniskraut- und Pfefferminzblätter (Apotheke) in ein Tuch. Dieses tränkt man mit warmem Wasser und massiert mit dem Stempel verkrampfte Muskeln.

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