Heilerde hilft bei Durchfall

Redaktion PraxisVITA
Heilerde gehört zu den ältesten Magen-Darm-Arzneien der Welt, denn sie hilft, den Flüssigkeitsverlust einzudämmen
Heilerde gehört zu den ältesten Magen-Darm-Arzneien der Welt, denn sie hilft, den Flüssigkeitsverlust einzudämmen © Fotolia

Heilerde kann Durchfall, Völlegefühl und Sodbrennen effektiv lindern. Denn: Sie gehört zu den ältesten Magenarzneien der Welt.

 

Heilerde hat eine umfangreiche Wirkung

Sie ist grau und unscheinbar: doch Heilerde kann Krankheiten wie Durchfall lindern! Schon die alten Ägypter badeten im Nilschlamm, um Rheuma und Hautentzündungen zu lindern. Und Hildegard von Bingen wendete Heilerde mit Erfolg bei Lenden- und Bauchschmerzen an. Heute erlebt das zwischenzeitlich in Vergessenheit geratene Naturheilmittel ein Comeback. Grund: Ihre heilende Kraft beziehen die feinen Erdkörnchen aus naturreinem Löss – einem feinen Gesteinspulver, das seinen Ursprung in der Eiszeit hat – und der einzigartigen Mischung aus Mineralien und Spurenelementen wie Magnesium, Eisen, Kalzium, Kalium und Phosphor. So vielseitig seine Substanzen sind, so umfangreich ist auch die Wirkung der Heilerde.

 

Heilerde lindert Durchfall

Heilerde kann auf verschiedenen Wegen wirken: Sie fängt überschüssige Säure ab, mahlt die Speisen im Magen klein, bindet Gifte und hemmt Keime, die im Magen nichts zu suchen haben“, sagt Dr. Dr. Bernhard Uehleke von der Abteilung Naturheilkunde der Charité Berlin. Diese besondere Eigenschaft lässt sich vor allem zur Behandlung des Reizdarms und Reizmagens nutzen. Studien an der Berliner Charité beweisen, dass sogar über Jahre anhaltende Verdauungsbeschwerden wie Blähungen, Aufstoßen, Sodbrennen, Magendruck, Völlegefühl und Durchfall nach sechswöchiger Einnahme der Heilerde deutlich zurückgehen.

 

Heilerde nicht bei Nierenschwäche einnehmen

Dafür zweimal täglich 1 bis 2 TL Heilerde in etwas Flüssigkeit auflösen und die Mischung in kleinen Schlucken 60 Minuten vor oder nach einer Mahlzeit trinken. Heilerde kann über Monate und Jahre bedenkenlos eingesetzt werden. Nebenwirkungen auf andere Organsysteme wurden nicht beobachtet. Einzige Ausnahme: Bei Nierenschwäche sollte man auf Heilerde besser verzichten.

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