Hefe einfrieren: Geht das? Die besten Tipps!

Verena Elson Medizinredakteurin

Der halbe Hefewürfel ist verbraucht – wohin mit der anderen Hälfte? Kann man Hefe einfrieren und was ist dabei zu beachten?

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Inhalt
  1. Kann man Hefe einfrieren?
  2. Frische Hefe einfrieren: So funktioniert es
  3. Trockenhefe einfrieren: Wie ist das beste Vorgehen?
  4. Gefrorene Hefe auftauen: Wie geht das?
  5. Die Hefe ist nach dem Auftauen flüssig: Ist sie noch gut?

Kann man Hefe einfrieren, ohne dass sie dabei ihre treibende Wirkung verliert? Generell geht das – es sollten dabei allerdings einige Regeln beachtet werden.

 

Kann man Hefe einfrieren?

Hefe lässt sich durch Einfrieren tatsächlich länger haltbar machen – wenn sie nicht zu lange eingefroren bleibt. Denn im Gefrierfach bilden sich Eiskristalle in der Hefe, was dazu führt, dass die Hefe nach und nach abstirbt. Doch erst nach etwa sechs Monaten beginnt dieser Vorgang sich auf die Triebkraft der Hefe auszuwirken.

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Frische Hefe einfrieren: So funktioniert es

Mit folgenden Tipps funktioniert das Einfrieren der Hefe am besten:

  • Originalverpackte Hefe kann in der Verpackung eingefroren werden.
  • Ein angebrochener Hefewürfel wird in einen Gefrierbeutel oder ein anderes Behältnis umgefüllt und dann in das Gefrierfach gelegt.
  • Der Gefrierbehälter sollte mit Datum beschriftet werden, damit die Hefe nicht länger als sechs Monate im Gefrierfach bleibt.
 

Trockenhefe einfrieren: Wie ist das beste Vorgehen?

Trockenehefe ist auch ohne Einfrieren mindestens drei Jahre haltbar – vorausgesetzt, sie wird trocken, dunkel und nicht zu warm gelagert. Wird die Trockenhefe eingefroren, kann man sie sogar über das Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus verwenden, auch bei geöffneter Verpackung.

Beim Einfrieren der Trockenhefe wird genauso vorgegangen wie bei der frischen Hefe. Trockenhefe kann sich im Gefrierfach sogar bis zu zwöf Monate ohne Triebkrafteinbußen halten.

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Gefrorene Hefe auftauen: Wie geht das?

Die Hefe kann entweder über Nacht im Kühlschrank aufgetaut oder nach dem Herausnehmen aus dem Gefrierfach direkt verarbeitet werden. Dazu wird sie am besten in eine warme Flüssigkeit gemischt und in den entsprechenden Teig gegeben.

 

Die Hefe ist nach dem Auftauen flüssig: Ist sie noch gut?

Beim Auftauen kann die Hefe etwas flüssig werden. Das mindert aber nicht ihre Qualität. Wird das Treibmittel im Kühlschrank aufgetaut, sollte es dazu aber vorsichtshalber in eine Schüssel gelegt werden.  

Wenn diese Regeln beachtet werden, kann man Hefe problemlos einfrieren und sie dadurch um viele Monate länger haltbar machen.

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