Hautkrebsvorsorge: Was Sie tun können

Leberflecke und Muttermale sind meist harmlos
Leberflecke und Muttermale sind meist harmlos, in den seltenen Hautkrebsfällen stehen die Heilungschancen bei rechtzeitiger Behandlung bei fast 100% © Fotolia

Leberflecke, Sommersprossen und Altersmale sind nicht nur kleine Makel - sie können sehr gefährlich werden: Denn manchmal entwickelt sich aus ihnen Hautkrebs. Mit unseren Tipps können Sie aktiv etwas für die Hautkrebsvorsorge tun!

Die Haut verändert sich im Laufe des Lebens. Fältchen ebenso wie Muttermale und Pigmentflecken. Prinzipiell ist das nicht besorgniserregend, doch genau hinzuschauen ist wichtig auch Hautkrebs kann dahinterstecken. Wir erklären, was Sie für die beste Hautkrebsvorsorge tun können!

 

Woher kommen die Male?

Verantwortlich für ihre Entstehung ist ein Farbstoff in der Haut: das Melanin. Farbe, Größe und die Anzahl der Leberflecke werden vererbt – daher auch der Name Muttermal. An der Entstehung von Altersflecken ist maßgeblich UV-Licht beteiligt: Es regt die Melanin-Produktion an und bringt auch Sommersprossen zum Vorschein, die ebenfalls vererbt werden. Anders als Leberflecken und Pigmentstörungen können sie aber nicht zu Hautkrebs entarten und finden daher in der Hautkrebsvorsorge keine Beachtung.

Hautkrebsvorsorge
Muttermale werden vererbt. Bei der Hautkrebsvorsorge spielen sie eine große Rolle© iStock
 

Hautkrebsvorsorge: Warum entstehen Tumoren?

Ohne ausreichenden Schutz schädigen UV-Strahlen die Hautzellen – spürbar als Sonnenbrand. Bei der Reparatur der Zellen kann es zu Fehlern kommen, die in Form von Leberflecke sichtbar werden. Häufen sich die Zellschäden, entsteht ein Melanom – Hautkrebs.

 

Wie kann ich vorbeugen?

Wer mehr als 40 Muttermale hat, sollte diese als Hautkrebsvorsorge einmal im Monat untersuchen. Auffällige Male kann ein Hautarzt mit einem sogenannten Auflichtmikroskop, einer beleuchteten Lupe, begutachten. Wichtigste Vorsorgemaßnahme ist Sonnencreme. Aktuelle Studien zeigen weiterhin, dass in mediterranen Ländern viel seltener Hautkrebs auftritt. Der Grund ist die Ernährung. In südlichen Ländern wird besonders viel Obst und Gemüse gegessen. Auch Fisch (reich an Omega-3-Fettsäuren) und frische Kräuter spielen eine wichtige Rolle – alles Lebensmittel mit zellschützenden Eigenschaften.

Tipp: Schon eine Tomate täglich kann den körpereigenen Sonnenschutz um das Drei- bis Vierfache erhöhen und der Hautkrebsvorsorge dienen. Auch effektiv: Zitrusfrüchte und grünes Gemüse. Und wenn es doch zum Sonnenbrand kommt: Behandeln Sie ihn am besten mit nativem Olivenöl – das schützt die Zellen vor Krebs.

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