Hautkrankheiten: Wenn die Haut Alarm schlägt

Redaktion PraxisVITA
Pickel, Hautunreinheiten, Ausschlag - die Haut als Spiegel der Seele reagiert auf Stress
Die meisten Hautkrankheiten äußern sich durch Hautveränderungen wie Pickel, Quaddeln, Knoten, Hautschuppen oder fleckförmige Rötungen © Fotolia

Falten, Farbe oder Hautausschlag: Die Zeichen, mit denen uns unser Körper vor Hautkrankheiten warnt. Die Haut ist nicht nur das größte Organ, sondern auch eines der sensibelsten - und ein Spiegelbild der Gesundheit: Denn unsere Haut leitet äußere Impulse ans Gehirn weiter, reagiert umgekehrt aber auch auf Signale, die es vom Organismus erhält.

Veränderungen der Hautfarbe und -struktur haben meist harmlose Ursachen. Manchmal sind sie aber auch Warnsignale für ein ernsthaftes seelisches oder körperliches Problem.


Junge Frau mit gesunder Haut
© Fotolia
 

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Hautkrankheiten sind Hilferufe von Körper und Seele

Unsere Haut, die Nerven und das Gehirn haben bei der Entwicklung eines Embryos den gleichen Ursprung. Wegen dieser nahen Verwandtschaft betreffen „Krankheiten nicht selten beide Organsysteme: das zentrale Nervensystem und die Haut“, erklärt Hautarzt und Psychotherapeut Professor Uwe Gieler. Kein Wunder also, dass sich seelische Probleme oft an unserem Hautzustand ablesen lassen – und umgekehrt chronische Leiden wie Schuppenflechte und Neurodermitis die Psyche massiv beeinflussen. Forscher sprechen dabei vom sogenannten Haut-Ich. Stress-Signale, die unser Gehirn aussendet, setzen eine Immunreaktion in der Haut in Gang. Belastende Erlebnisse werden sichtbar: Extremer Stress zum Beispiel lässt bei manchen Menschen Pickel sprießen oder Herpes-Bläschen an der Lippe entstehen. Entspannungstechniken wie Yoga (Kurse an den Volkshochschulen) bringen daher bei seelisch bedingten Hautkrankheiten beachtliche Heilungserfolge.

 

Was der Teint über Hautkrankheiten verrät

Ein Blick in den Spiegel verrät aber auch viel über unseren körperlichen Gesundheitszustand: Spannungen, Farbveränderungen, Pusteln und Hautausschläge können Zeichen organischer Probleme sein – und das lange bevor Beschwerden auftreten. Für erfahrene Mediziner ist ein Blick auf das Hautbild deshalb fester Bestandteil jeder Untersuchung. So können gerötete Nasenflügel auf entzündete Bronchien hinweisen und rote Äderchen auf Bluthochdruck. Störungen im Stoffwechsel zeigen sich in Schwellungen der unteren Wange – die Haut wirkt grau und ohne Spannung. Manchmal äußern sich Hautkrankheiten auch in Herzproblemen: einer Überlastung der Kranzgefäße.

 

Wann Sie mit Hautkrankheiten unbedingt zum Arzt sollten

Mit ungewöhnlichen Hautproblemene,extrem viele Pickel oder Ausschlag ab zum Hautartzt
Unser Hautbild gibt dem Arzt wichtige Einblicke in unseren Gesundheitszustand© Fotolia

Ein bläulicher Schatten zwischen Nasenwurzel und Augenwinkel kann auf Erkrankungen des Verdauungstrakts oder der Blutgefäße hindeuten. Bei stark grobporiger oder grau wirkender Haut sollte man eine Verdauungsschwäche bei der Eiweißverwertung in Betracht ziehen. Und hinter bräunlichen Augenrändern oder Minieinblutungen auf den Wangen könnte durchaus eine Leberschwäche stecken. Grundsätzlich gilt: Achten Sie auf das, was Ihr Körper Ihnen signalisiert. Und wenn Sie sich nicht „ganz wohl in Ihrer Haut“ fühlen, lassen Sie die Symptome lieber ärztlich abklären.

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