Hautausschlag durch Stress

Redaktion PraxisVITA

Wenn die Haut Stress hat, dann reagiert sie gereizt. Mit Rötungen, Allergien, Pickeln. Was kann man bei Hautauschlag durch Stress tun? Wir stellen Ihnen drei neue Wege vor.

Pickel und Mitesser, gerötete, schuppige oder juckende Haut: Viele Frauen leiden darunter mehr, als unter Figurproblemen, wie unterschiedliche Untersuchungen gezeigt haben. Luftverschmutzung, falsche Ernährung, Reizstoffe in Wasch- und Pflegemitteln, Kunstfasern in der Kleidung, aber auch Stress und Sorgen können unsere Haut reizen, Akne und andere Probleme begünstigen. Doch heute bieten sich viele Möglichkeiten an, die Haut zu schützen und Beschwerden zu lindern.

Haut-Unreinheiten
Ein Hautausschlag durch Stress zeigt sich häufig mit unangenehmen Rötungen und Pickeln. Unsere Tipps verhelfen zu einem feineren Hautbild© Fotolia
 

Tipp 1 bei Hautausschlag durch Stress: Sanfte Laser lassen Pickel und Narben verschwinden

Manche Frauen gehen nur stark geschminkt aus dem Haus. Selbst ihre Ehemänner haben sie noch nie ohne Make-up gesehen. Der Grund: Sie leiden unter starker Akne. Oft haben sie schon viele Behandlungen ausprobiert – ohne Erfolg. Jetzt versprechen zwei neue Laserverfahren endlich Hilfe bei Pickel und Narben. Vorteil: Beide wirken ganz gezielt und sind besonders schonend. Zum einen ist dies der „Smoothbeam-Laser“. Er eignet sich besonders für die Behandlung von Akne, weil er genau in der Hautschicht wirkt, in der die Talgdrüsen sitzen, erklären erfahrene Mediziner. Mit dem neuen „Vbeam“ zielen Ärzte dagegen auf störende Blutgefäße in der Haut, können sie damit sanft entfernen. Warzen, rote Äderchen, Narben und Couperose werden gründlich beseitigt. Die Behandlung mit diesen Geräten ist praktisch schmerzlos, weil zwischen den einzelnen Impulsen ein kühlendes Spray auf die Hautoberfläche gelangt.

Verstopfte Hautporen bei Hautausschlag durch Stress
Bei Hautausschlag durch Stress entzünden sich Haarfollikel, die die Verankerung des Haars in der Haut sicherstellen. Infolge bilden sich eitrige Knötchen, die schmerzen oder jucken können© Fotolia
 

Tipp 2 bei Hautausschlag durch Stress: Der richtige Mix aus Vitalstoffen macht die Haut glatt und zart

Kein anderes Organ wird von unseren Mitmenschen so aufmerksam wahrgenommen wie unsere Haut. Damit Umwelteinflüsse und psychische Faktoren die Haut nicht zu sehr strapazieren, muss ihre Feuchtigkeit und Elastizität erhalten werden. Im Zuge der Anti-Aging-Forschung wurde auch nach natürlichen Stoffen gesucht, die die Gesundheit bei Hautausschlag durch Stress erhalten können. Das Ergebnis: Unterschiedliche Vitalstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe in der Nahrung sind dafür verantwortlich. Dazu gehören die Vitamine A, C und E (in frischen Früchten, roten und grünen Gemüsen, hochwertigen Pflanzenölen), weil sie freie Radikale vernichten. Das sind aggressive Sauerstoffverbindungen, die Bindegewebsfasern in der Lederhaut angreifen und zerstören können. Auch der Krebsschutzstoff Lycopen aus der Tomate ist in der Lage, die Haut straff und gesund zu erhalten. Ebenso wie Soja-Isoflavone, die in Sojaprodukten enthalten sind.

 

Tipp 3 bei Hautausschlag durch Stress: Reizarme Wäschepflege schützt vor Hautirritationen

Menschen mit Allergien, Neurodermitis oder extrem empfindlicher und leicht reizbarer Haut müssen ganz besonders auf intensive Pflege achten und sollten sich keinen Reizstoffen aussetzen. Das heißt: nur mit rückfettenden, seifenfreien Produkten waschen, mit pflegenden Lotionen eincremen. Direkt auf der Haut am besten nur reine Naturmaterialien (Baumwolle, Leinen, Seide) tragen. Wolle ist weniger geeignet, weil sie reizen kann. Auch auf die Wäschepflege sollte – der Haut zuliebe – ein besonderes Augenmerk gelegt werden. Für Kleidung und Bettwäsche stehen heute eine Reihe von Waschmitteln zur Verfügung, die keine Füll-, Farb- oder Parfümstoffe enthalten und vollständig auswaschbar sind. Viele Waschmittel sind darüber hinaus dermatologisch getestet und enthalten erstklassige haut- und umweltverträgliche Rohstoffe. Fragen Sie im Fachhandel.

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