Das Heilwunder Homöopathie

Haut: Was Nachtkerzenöl bei Neurodermitis bewirkt

Aufgrund der genetischen Veranlagung reagiert das Immunsystem von Neurodermitikern extrem stark auf äußere Reize. Oftmals ist der Defekt eines Enzyms, das die Umwandlung der Linolensäure in die gamma-Linolensäure vollzieht, Auslöser für die erhöhte Sensibilität. Der daraus resultierende Mangel an dieser wichtigen Fettsäure wird zur Ursache für eine Störung in der Immunreaktion und für eine Entzündungsneigung der Haut, die schon auf harmlose Reize, wie Waschmittel, Pollen, Tierhaare, Hausstaub o. ä. mit Juckreiz, Rötungen und Entzündungen reagiert. Das in einem homöoopathischen Präparat hochdosierte Öl von Oenothera Biennis (Gemeine Nachtkerze) enthält mehrfach ungesättigte Fettsäuren und verändert dadurch das Muster der körpereigenen Botenstoffe, die an der Entzündung beteiligt sind. So wird deren Linolensäure vom Körper nach Bedarf in die gamma-Linolensäure umgewandelt. Die spielt wiederum eine entscheidende Rolle im Entzündungsgeschehen. Gleichzeitig normalisiert Nachtkerzenöl den Hydrolipidmantel geschädigter Haut und steigert ihre Fähigkeit, Feuchtigkeit und Lipide zu binden. Anwendung: Erw. 2-mal täglich 2-3 Kapseln, Kinder 2-mal tgl. 1-2 Kapseln.

Themen
Das könnte Sie auch interessieren
Copyright 2018 praxisvita.de. All rights reserved.