Hausmittel gegen Wühlmäuse: Die 5 besten Tipps zum Vertreiben!

Miriam Mueller-Stahl stellvertretende Managing Editor

Auch wenn Sie noch so süß sind: Wühlmäuse können regelrechte Plagegeister im Garten werden. Diese Hausmittel gegen Wühlmäuse helfen garantiert, die Nagetiere zu vertreiben.

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Sie sehen niedlich aus, aber leider können Wühlmäuse im Garten großen Schaden anrichten. Die Nagetiere graben Tunnel und vertilgen alles, was sie zwischen die Zähne bekommen. Ob Blumenzwiebeln oder Gemüse – die kleinen Nager, die auch als Schermäuse bekannt sind, haben ein breites Nahrungsspektrum. Da Wühlmäuse vor nichts Halt machen, wollen viele die Nager nicht in hoher Zahl in ihrem Garten haben und suchen Möglichkeiten, Wühlmäuse zu vertreiben. Diese fünf Hausmittel helfen, die Nagetiere zu bekämpfen, ohne sie zu töten.

 

1. Buttermilch gegen Wühlmäuse als beliebtes Hausmittel

Schermäuse haben feine Näschen und einige Gerüche können sie gar nicht leiden. Zu diesen unliebsamen Gerüchen zählt saure Buttermilch. Einfach vergorene Buttermilch an die Tunneleingänge der Mäuse gießen. Der Geruch schlägt die Tiere in die Flucht. Buttermilch ist daher ein simples Hausmittel gegen Wühlmäuse, das sofort hilft.

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2. Haare von Katzen und Hunden als einfaches Mittel gegen Mäuse im Garten

Eine Wühlmaus will mit ihren Fressfeinden nichts zu tun haben. Am besten wäre es daher, eine Katze zu halten, die die Nager automatisch vertreibt. Wer jedoch keine Katze hat und auch Feinde aus der Natur wie Maulwurf, Fuchs, Mauswiesel und Mader nicht im Garten hat, kann einen anderen Trick ausprobieren: Streuen Sie Haare von Katzen oder Hunden in die Gänge der Tiere. Der Geruch soll die Nagetiere in Alarmbereitschaft versetzen und dadurch vertreiben. Um den Geruch nicht zu verfälschen, tragen Sie am besten Plastikhandschuhe, wenn Sie die Haare verteilen. Wenn Sie keine Katze und auch keinen Hund als Haustier haben, scheuen Sie sich nicht, Ihre Nachbarn mit Hunden und Katzen zu fragen. Auch wenn es eine etwas ungewöhnliche Frage ist, helfen die sicher gerne – und es ist einen Versuch wert.

 

3. Natürliche Barrieren gegen Wühlmäuse

Um es gar nicht erst so weit kommen zu lassen, dass sich Wühlmäuse an den Wurzeln Ihrer Pflanzen zu schaffen machen, lohnt es sich bereits beim Einpflanzen diese mit einem Drahtgitter zu schützen. Wenn Sie Ihr Hochbeet oder Ihre Obstbäume von unten mit einem Drahtgitter umschließen, können die Schermäuse nicht mehr an die Pflanzen gelangen.

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4. Wildkräuter als Nahrungsalternative für die Mäuse

Wenn Sie wissen, dass sich Wühlmäuse in Ihrem Garten wohlfühlen, kann es hilfreich sein, Wildkräuter auszusäen. So haben die Nagetiere eine Nahrungsalternative und lassen Ihr Gemüse im besten Falle in Ruhe.

 

5. Wühlmäuse vertreiben mit Essig ist umstritten

Neben Buttermilch soll es einen weiteren Geruch geben, den Schermäuse nicht mögen: Essig. Allerdings gibt es zwiespältige Meinungen zur Bekämpfung der Nagetiere mittels Essig. Das Hausmittel soll effektiv gegen Wühlmäuse wirken, wenn es auf Tüchern in den Gängen der Nager ausgelegt wird. Sie sollten Essigsäure jedoch keinesfalls in großen Mengen auf die Erde gießen. Die Säure kann so in die Erde einziehen, das Milieu der Erde angreifen und auch Nutztieren wie Regenwürmern schaden.

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Achtung: Sie sollten Wühlmäuse zudem keinesfalls mit Benzin vertreiben, auch wenn dies häufiger empfohlen wird. Benzin ist nicht nur giftig für Tiere: Sie wollen Gemüse, das durch die Erde mit Benzin in Kontakt gekommen ist, vermutlich nicht mehr essen.

Auch Wühlmäuse mit Wasser zu vertreiben, ist keine besonders tierfreundliche Methode, um die Nager zu bekämpfen. Dabei werden die Gänge der Mäuse mit Wasser durchflutet. Auch wenn diese schwimmen können, ist es eine äußerst grausame Art, die Mäuse loszuwerden. Greifen Sie daher lieber auf die anderen Hausmittel gegen Wühlmäuse zurück.

Quelle:

Wühlmäuse: Angriff aus dem Untergrund, in: NABU

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