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Sonnenbrand? Diese Hausmittel helfen!

Rieke Heinze

Sonnenbrand trotz Sonnenschutz? Auch wer sich eincremt, kann sich einen Sonnenbrand holen. Mit wirksamen Hausmitteln lassen sich die Beschwerden mindern und die Regeneration der Haut unterstützen.

Inhalt
  1. Diese Hausmittel helfen bei Sonnenbrand
  2. Quark und Joghurt
  3. Aloe vera
  4. Apfelessig
  5. Kartoffeln
  6. Was hilft noch gegen Sonnenbrand?
 

Diese Hausmittel helfen bei Sonnenbrand

Sonnenverbrannte Haut ist gerötet, empfindlich und stark gereizt. Um diese Symptome zu lindern und dem Betroffenen Erleichterung zu verschaffen, muss nicht gleich der Arzt aufgesucht werden. Bei Sonnenbrand können schon einfache Hausmittel große Wirkung zeigen.

 

Quark und Joghurt kühlen sonnenverbrannte Haut 

Milchprodukte helfen sonnengeschädigter Haut. Quark und Joghurt kühlen die empfindlichen Hautpartien und versorgen sie zusätzlich mit Feuchtigkeit. Die typischen Schmerzen eines Sonnenbrandes werden durch den Quark oder Joghurt gelindert, da durch die Feuchtigkeit das schmerzhafte Gefühl der gespannten Haut reduziert wird. Die angenehme Kühle nimmt das Brennen der Haut. 

Wie wende ich Quark als natürlichen Helfer bei Sonnenbrand an? 

  • Quark und Joghurt sollten in Form eines Wickels auf die verbrannte Haut gelegt werden. Milchprodukte sollten nicht mit offenen Wunden in Kontakt kommen, da die Milchbakterien sonst schwere Infektionen verursachen können. 
  • Geben Sie kalten Quark oder Joghurt auf ein gekühltes Baumwolltuch. 
  • Legen Sie den Wickel sanft auf die gerötete Hautpartie. 
  • Den Quarkwickel solange auf dem Sonnenbrand einwirken lassen, bis der Quark getrocknet ist bzw. bis er keine kühlende Wirkung mehr hat. Anschließend vorsichtig abnehmen.  
  • Mögliche Quarkrückstände ohne Druck von der Haut wischen.

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Sonnenbrand-Hilfe: Aloe vera spendet Feuchtigkeit und kühlt die Verbrennung

Bei einem Sonnenbrand ist besonders eines wichtig für die gereizte Haut: Feuchtigkeit. Ein gutes Mittel bei sonnenverbrannter Haut ist daher die Aloe vera. Denn in ihren dicken, fleischigen Blättern speichert Aloe vera jede Menge Feuchtigkeit. Und dieses Gel wirkt durch spezielle Mehrfachzucker kühlend, außerdem fördert es die Wundheilung. Die enthaltenen Vitamine A, C und E unterstützen den natürlichen Schutz der Zellen. 

Wie wende ich Aloe vera auf sonnengeschädigter Haut an? 

  • Wer eine Pflanze zu Hause hat, schneidet einfach ein Blatt ab und gibt den hervorquellenden Saft zur Linderung des Sonnenbrands direkt auf die Haut.
  • Ein fertiges Gel wirkt aber genauso gut wie der Saft direkt aus der Pflanze. Man bewahrt es am besten im Kühlschrank auf, dann ist der Cool-Effekt noch größer. 
 

Apfelessig entzieht dem Sonnenbrand die Entzündung

Die Essigsäure in Apfelessig ist entzündungshemmend und hat eine desinfizierende Wirkung. Den Essig am besten mit kühlem Wasser einem Verhältnis von 1:1 vermengen und damit mehrmals am Tag den Sonnenbrand benetzen. Achten Sie darauf, keine offenen Brandblasen mit der Flüssigkeit zu beträufeln. 

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Kartoffeln als kühlende Soforthilfe bei Sonnenbrand

Kartoffeln können Sonnenbrand-Symptome wie trockene und gereizte Haut lindern. Dafür die Kartoffel in Scheiben schneiden und diese auf der verbrannten Stelle verteilen. Sobald der kühlende Effekt abgeklungen ist, können die Scheiben abgenommen werden und ggf. durch neue ersetzt werden. Die Kartoffel kann auch in Form eines Breis auf dem Sonnenbrand verteilt werden. Dafür einfach das geschälte Gemüse in einem Mixer pürieren und den entstandenen Brei auf die betroffenen Hautstellen geben. 

 

Was hilft noch gegen Sonnenbrand?

Ist die Haut erst einmal verbrannt, muss sie geschützt werden. Neben diversen Hausmitteln gegen den Sonnenbrand gibt es noch einige Maßnahmen, die Sie zum Schutz der Haut ergreifen können. 

  • Viel trinken: Der Körper hat erhöhten Flüssigkeitsbedarf durch den Sonnenbrand. Die Haut ist ausgetrocknet und benötigt für die Regeneration besonders viel Flüssigkeit. Außerdem wird die Hitze des Sonnenbrandes durch vermehrtes Schwitzen ausgeglichen. Ungesüßte Tees und viel Wasser gleichen den Flüssigkeitshaushalt wieder aus. 
  • Raus aus der Sonne: Sonnengeschädigte Haut gehört in den Schatten und sollte in keinem Falle weiterhin der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden. 
  • Lockere und verdeckende Klamotten: Keine Sorge, auch mit Sonnenbrand müssen Sie nicht bei 30 Grad zur dunklen Wollstrickjacke greifen. Trotzdem sind dunkle Stoffe besser als helle, da sie weniger UV-Strahlung an die Haut lassen. Je weiter das Kleidungsstück, desto weniger Reibung entsteht zwischen Haut und Material und die geschädigte Haut kann besser atmen. 

Quellen: 

FISCHER, Alexander H., et al. (2016): Sunburn and sun-protective behaviors among adults with and without previous nonmelanoma skin cancer (NMSC): a population-based study. In: Journal of the American Academy of Dermatology.

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