Haferflocken-Diät: Mit Haferflocken abnehmen

Redaktion PraxisVITA

Die Haferflocken-Diät soll die Kilos purzeln lassen – und das ganz ohne Hungergefühl. Was hat es mit dieser Abnehm-Methode auf sich und wo liegen die Vor- und Nachteile?

Haferflocken werden in einen Topf mit Milch geschüttet
Porridge eignet sich gut als Bestandteil der Haferflocken-Diät Foto:  iStock/Thomas Demarczyk
Inhalt
  1. Wie funktioniert die Haferflocken-Diät?
  2. Speiseplan: Ein Tag mit der Haferflocken-Diät
  3. Abnehmen mit Haferflocken: was dabei wichtig ist
  4. Die Vorteile der Haferflocken-Diät
  5. Die Nachteile der Haferflocken-Diät

Dass Haferflocken einen optimalen Start in den Tag bieten, ist bekannt: Schließlich liefern sie jede Menge wichtige Nährstoffe. Wer mit Haferflocken den Tag beginnt, führt seinem Körper gleich jede Menge Ballast-und Mineralstoffe zu. Es stecken aber auch viele Vitamine, gute Kohlenhydrate und Eiweiße sowie Magnesium, Kalzium und Natrium in den Flocken. Aber wie effektiv und gesund ist die Haferflocken-Diät?

 

Wie funktioniert die Haferflocken-Diät?

Es gibt verschiedene Varianten der Haferflocken-Diät – sie alle haben aber eines gemeinsam: Pro Tag stehen 250 Gramm Haferflocken auf dem Speiseplan, die mit anderen Nahrungsmitteln kombiniert werden. Dabei sollte man täglich auf maximal 1.300 Kilokalorien kommen. Allein das schränkt die Wahl der Beilagen schon ein – denn 100 Gramm Haferflocken besitzen allein 350 Kilokalorien. Somit nehmen die Haferflocken pro Tag schon 875 Kalorien ein. Ihnen bleiben also noch 425 Kilokalorien für Beilagen, bis das empfohlene Tageslimit erreicht ist.

Die Haferflocken können dabei sowohl roh verzehrt als auch zu Müsli, Suppe oder Brei verarbeitet werden. Sie können mit Joghurt oder Milch kombiniert und auch zu Obst und Gemüse gegessen werden. Wer die Haferflocken in Wasser aufweicht, kann den Sättigungseffekt noch weiter steigern. Was bei der Haferflocken-Diät – wie im Grunde bei den meisten Diäten – weitgehend vermieden werden sollte, ist Zucker. Aus diesem Grund sollten Sie auch auf süßes Obst wie Bananen verzichten – dieses sorgt nämlich für einen hohen Blutzuckerspiegel und der wiederum ruft Heißhungerattacken hervor.

 

Speiseplan: Ein Tag mit der Haferflocken-Diät

Ein Tag nach der Haferflocken-Diät könnte für Sie zum Beispiel so aussehen: 

 

Abnehmen mit Haferflocken: was dabei wichtig ist

Versorgen Sie sich am besten schon im Vorfeld mit möglichst vielen Rezepten und Ideen für Gerichte. Ansonsten kann es sein, dass der Speiseplan schnell monoton wird – und das ist nicht nur langweilig, sondern auch potenziell gefährlich. Wer nämlich tagelang nur Haferflocken ohne gesunde Beilagen auf dem Teller hat, läuft durchaus Gefahr, Mangelerscheinungen zu zeigen.

Wesentlich ist auch, dass Sie möglichst viel trinken – am besten Wasser, Tees oder ungesüßte Fruchtsäfte.

 

Die Vorteile der Haferflocken-Diät

Haferflocken haben heutzutage den Ruf eines wahren Powerfoods – und das zurecht. Wer Haferflocken zu sich nimmt, versorgt seinen Körper mit einer ganzen Reihe von Nährstoffen und bleibt lange satt. Zudem haben Haferflocken weitere gesundheitliche Vorteile.

 

Die Nachteile der Haferflocken-Diät

Allerdings hat die Haferflocken-Diät auch einige Nachteile: Es bedarf einiges an Fachwissen und Planung, um sie erfolgreich zu absolvieren. Da es keinen fixen Speiseplan gibt, muss man sich seine Tagesmenüs selbst zusammenstellen und die Gesamtkalorienmenge selbst genau berechnen. Da Haferflocken bereits den Großteil der festgesetzten Tageskalorienmenge ausmachen, ist die Auswahl weiterer Lebensmittel relativ eingeschränkt. Hier gilt es, auf eine gesunde Abwechslung zu achten. Denn obwohl Haferflocken ein gesundes Powerfood sind, kann ein Mangel an Abwechslung unter Umständen auch einen Mangel an Nährstoffen nach sich ziehen. 

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