Hämorrhoiden & Co.: 10 häufige Enddarmerkrankungen

Redaktion PraxisVITA

Die Begriffe „Verstopfung“ oder „Hämorrhoiden“ hat fast jeder schon einmal gehört, vielleicht auch schon mal selbst gehabt. Aber was ist eine Divertikulitis oder eine Analfissur? Erfahren Sie alles Wichtige über Enddarmerkrankungen bei PraxisVITA.

Hämorrhoiden

Bei Hämorrhoiden handelt es sich um Gewebe im inneren Bereich des Afters. Zusammen mit dem Schließmuskel dient es der Abdichtung (Kontinenz). Jeder Mensch hat Hämorrhoiden, die sich bei ballaststoffarmer Ernährung, Bewegungsmangel oder zu starkem Pressen beim Stuhlgang sowie lange Toiletten-Sitzungen vergrößern können. Erst bei vergrößerten oder entzündeten Hämorrhoiden kommt es zu den typischen Hämorrhoiden-Symptomen wie Nässe, Blutungen oder Juckreiz – Mediziner sprechen dann von einem „Hämorrhoidalleiden“.

Die Symptome dieser Enddarmerkrankungen können mithilfe von Zäpfchen oder Salben gelindert werden. Auch eine sogenannte Gummiring-Ligatur oder das Veröden sind zur Behandlung möglich. Sind die entzündeten Hämorrhoiden stark vergrößert oder bluten sie, empfiehlt sich eine Operation, bei dem verändertes Gewebe entfernt wird.

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