11 Gesundheits-Fakten zur Fußball-WM: Was Sie schon immer wissen wollten

Haben Fußballer ein Sex-Verbot?

Auch wenn Studien eine differenziertere Betrachtungsweise nahelegen, gilt auch heute noch grundsätzlich: Das Sexualhormon Testosteron erhöht die Leistung und Kampfbereitschaft beim Mann. Durch Geschlechtsverkehr oder besser gesagt den Orgasmus baut sich das Männlichkeits-Hormon im Körper jedes Mal stark ab. Das geht nach Aussage vieler Forscher auf Kosten der Aggressivität, Ausdauer, Kraft und Schnelligkeit von männlichen Sportlern. Zum Leidwesen vieler Spieler teilen die meisten Trainer bei dieser Fußball-WM diese Meinung. Doch mit dieser Enthaltung darf es nicht übertrieben werden, denn es gibt auch Studien, die zeigen, dass ein sexueller Verzicht von mehr als einer Woche die körperliche Leistungsfähigkeit und den Siegeswillen negativ beeinflussen kann – da auch in diesem Fall der Testosteronspiegel wieder sinkt. Letztlich halten es die Nationaltrainer bei dieser Weltmeisterschaft unterschiedlich mit den Vorgaben für Sex und anderweitigem Bettsport. Den Spielern aus Mexiko verlangt Trainer Herrera z.B. eine komplette Enthaltsamkeit ab. Der brasilianische Coach Scolari dagegen verbietet nur „akrobatischen Sex“, der Trainer von Costa Rica gestattet „Sex in Maßen“ und der belgische Trainer Wilmots hat einen Frauenverbot bis „mindestens zum Halbfinale“ ausgesprochen. Die deutschen Spieler schlafen vorerst ohne ihre Frauen. Zum Thema Sex während des Spielbetriebs in Brasilien wollte sich Nationaltrainer Löw öffentlich nicht äußern.

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