Haaröl selber machen - alles für die Schönheit

Michelle Kröger

Gesund, glänzend und geschmeidig soll unser Haar sein. Um genau diesen Zustand zu erreichen, ist jedoch eine gute und vor allem richtige Pflege nötig. Ein Wundermittel? Nährendes Haaröl. Es gibt dem Haar viel Feuchtigkeit und pflegt trockene Spitzen wieder gesund. Damit sie kein teures Produkt kaufen müssen, können Sie Ihr Haaröl auch ganz einfach selber machen. Wir zeigen Ihnen, wie es geht.

Haaröl pflegt Ihre Haare gesund
Foto:  skynesher/iStock
Inhalt
  1. Was kann Haaröl bewirken?
  2. Haaröl selber machen – das Basisrezept
  3. Haaröl für glanzloses, stumpfes Haar
  4. Haaröl für trockenes Haar
  5. Haaröl richtig verwenden
 

Was kann Haaröl bewirken?

Ein nährendes Haaröl kann sprödes, splissiges und/oder strapaziertes Haar wieder gesund pflegen. Es gibt viele natürliche Inhaltsstoffe, die für Haaröle verwendet werden können. Jedes von ihnen besitzt eine andere Eigenschaft. Und das ist auch gut so, denn schließlich hat auch jedes Haar ein anderes Bedürfnis, nicht wahr? Je nachdem, welches Problem Sie haben, sollten Sie auch die Öle in Ihrem selbstgemachten Haaröl wählen.

Hier eine Übersicht zur besseren Orientierung: 

  • Jojoba-, Avocado und Aloe Vera-Öl wirken feuchtigkeitsspendend 
  • Olivenöl bändigt krauses Haar (Wellen/Locken)
  • Sesam- und Walnussöl schützen das Haar 
  • Mandel- und Aprikosenkernöl wirken beruhigend 
  • Kokosöl spendet Feuchtigkeit und wirkt regenerierend 
  • Arganöl verleiht stumpfem, rauen Haar zu neuem Glanz
  • Erdnuss- oder Klettenwurzelöl bringt neuen Halt
  • Aus Eigelb gewonnenes Öl baut die Haarfaser auf
  • Amlaöl sorgt für mehr Glanz im Haar

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Haaröl selber machen – das Basisrezept

Wählen Sie zwei beliebige Öle aus. Orientieren Sie sich dabei an den Bedürfnissen Ihrer Haare (siehe oben). Nehmen Sie nun ein Gefäß mit Dosierspender zur Hand. Gießen Sie die beiden Öle im Verhältnis 1:1 in das Behältnis. Nun verschließen Sie das Gefäß sicher und schütteln es kräftig durch, sodass sich beide Substanzen miteinander vermischen. Wer dem Haaröl noch einen wohligen Duft verleihen möchte, gibt einfach einen Tropfen eines ätherischen Öls hinzu (z.B. Rosmarin oder Orange). 

 

Haaröl für glanzloses, stumpfes Haar

Erwärmen Sie 3 EL natives Kokosöl in einem Topf, solange bis es flüssig ist. Geben Sie 2 EL Amla-Pulver sowie 2 EL Sesamöl hinzu. Verrühren Sie die Mischung mindestens fünf Minuten lang gründlich zu einer geschmeidigen und flüssigen Textur. Lassen Sie die Mixtur gut abkühlen und füllen Sie das Haaröl in ein Gefäß mit Pumpspender. 

 

Haaröl für trockenes Haar

Füllen Sie 3 EL Jojobaöl und 3 EL Walnussöl in einen Behälter mit Dosierspender. Verschließen Sie das Gefäß gut und schütteln Sie es gründlich durch. Nun ist das DIY-Haaröl fertig zum Einsatz.

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Haaröl richtig verwenden

Ihr Haaröl ist nun fertig – und jetzt ab ins Haar? Fehlanzeige. Sie sollten beim Verwenden des selbstgemachten Haaröls ein paar wichtige Dinge beachten:

  • Als Leave-in-Pflege im trockenen Haar

Wenn Sie das Haaröl in die trockenen Haare einmassieren, wirkt es als Spliss-Treatment und fördert die Gesundheit der Spitzen. Außerdem eignet sich das Öl auch als Stylingfinish: Ein bis zwei Tropfen zwischen den Handflächen verteilen, vorsichtig übers Haar streichen und den Rest für den Glanz in die Spitzen kneten.

  • Handtuch als Schutz 

Wenn Sie das Haaröl auf das trockene Haar auftragen, sollten Sie besser ein Handtuch über die Schultern legen, damit Ihre Kleidung nicht schmutzig wird.

  • Vor dem Haarewaschen 

Ja, Sie können das Wundermittel auch vor der Haarwäsche verwenden. Dann wirkt es reinigend und nährend. Ob im trockenen oder nassen Haar: Arbeiten Sie das Öl in die Längen und Spitzen ein. Lassen Sie das Haaröl mindestens 15 Minuten einwirken. Umso länger, desto besser.

  • Nach dem Haarewaschen

Auch nach der Haarwäsche besitzt das Haaröl eine reichhaltige Pflegewirkung. Drücken Sie das Haar sanft mit einem Handtuch aus und geben Sie einen Pumpstoß des Haaröls in die Längen und Spitzen Ihres Haares. 

  • Anti-Fett-Tipp

Wichtig ist, dass sie das Haaröl nur in die Längen und Spitzen geben und den Haaransatz aussparen. Ansonsten erzielen Sie einen fettigen Ansatz.

  • Auf die Konsistenz kommt es an

 Je flüssiger das Haaröl, desto sparsamer sollten Sie mit dem Pflegemittel umgehen. Nehmen Sie generell lieber erstmal nur eine kleine Menge und pflegen hinterher noch mit einer Extraportion nach. 

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