Gute Fette, schlechte Fette? Deutschland ist ahnungslos

Redaktion PraxisVITA
Eine Frau steht vor einem Supermarktregal und denkt nach
Wo stecken gesunde Fette drin, wo die ungesunden? Darüber weiß die Mehrheit der Deutschen nicht Bescheid, zeigt eine aktuelle Forsa-Umfrage © Fotolia

Worin unterscheiden sich Fettsorten, welche sind gesund und wo stecken sie drin? Die Deutschen haben keine Ahnung von Fetten – so lautet das Ergebnis einer aktuellen Forsa-Umfrage.

Forsa befragte 1.003 Deutsche im Alter von 14 bis 65 Jahren zu ihrem Wissen über Fette. Dabei zeigte sich: Die Fachkenntnis der Deutschen bezüglich Fetten ist sehr durchwachsen. So gaben 60 Prozent der Befragten an, nicht zu wissen, welche Fettsäuren gesund oder ungesund sind, und 50-60 Prozent wissen nicht, in welchen Lebensmitteln besonders viele ungesunde Fettsäuren stecken.

Infografik der Forsa-Fettstudie
© obs/Margarine und pflanzliche Streichfette/Edelman GmbH
 

Deutsche kennen keine Transfette

Eine weitere Lücke im Fettwissen der Deutschen betrifft die sogenannten Transfette. Diese industriell hergestellten Fette hatten in der letzten Zeit vermehrt für Schlagzeilen gesorgt – beispielsweise, als ein ab Juni 2018 geltendes Transfette-Verbot in den USA beschlossen wurde. Eine kanadische Analyse von 73 Studien zu dem Thema ergab kürzlich außerdem, dass der vermehrte Konsum dieser Fette das Risiko, eine Herz-Kreislauf-Erkrankung wie Herzinfarkt oder Altersherz zu erleiden, um 21 Prozent erhöht. Dennoch ist 72 Prozent der Deutschen laut Forsa-Umfrage nicht bekannt, was sich hinter dem Begriff „Transfette“ verbirgt.

Wie sich die verschiedenen Fettsorten unterscheiden, welche Fette der Körper braucht und in welchen Lebensmitteln sie stecken, erfahren Sie im großen Praxisvita-Fettatlas – hier klicken.

Hamburg, 26. August 2015

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