Gürtelrose-Diagnose – oft genügt ein Blick

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung
  7. 7. Das sagt der Experte

Der Arzt kann bei Gürtelrose oft schon anhand des charakteristischen Hautausschlags die Diagnose stellen. Nur in Einzelfällen ist es nötig, den Erreger (Varizella-Zoster-Virus) durch zusätzliche Untersuchungen nachzuweisen.

Dabei unterscheidet man zwischen einem direkten und indirekten Erregernachweis.

Der direkte Test erfolgt in der Regel mit der sogenannten Polymerase-Kettenreaktion (PCR). Mit Hilfe dieser Methode lassen sich kleinste Bestandteile des Virus nachweisen, zum Beispiel aus dem Bläscheninhalt oder der Rückenmarksflüssigkeit (Liquor). Ein direkter Nachweis kann im Labor auch mit einem sogenannten direkten Immunfluoreszenztest oder einer Zellkultur, in der das Virus gezüchtet wird, erfolgen. Verfahren mithilfe einer Zellkultur sind jedoch langwierig und aufwendig.

Der Arzt erkennt eine Gürtelrose meist schon per Blickdiagnose
Der Arzt erkennt eine Gürtelrose meist schon per Blickdiagnose© Corbis
 

Gürtelrose-Diagnose per Blutuntersuchung

Der indirekte Nachweis des Erregers erfolgt mit einer Blutuntersuchung. Jeder, der einmal mit dem Varizella-Zoster-Virus infiziert war, bildet Abwehrstoffe (sogenannte Antikörper) gegen das Virus. Ist die Anzahl dieser Antikörper im Blut stark erhöht, liegt wahrscheinlich eine Infektion mit dem Virus vor.

 

Woran erkennt man Gürtelrose?

In den meisten Fällen jedoch gelingt es den Ärzten, mit einer Blickdiagnose festzustellen, ob der Patient unter Gürtelrose leidet. Anhand der typischen Symptome wie zum Beispiel brennende Schmerzen und Bläschen auf der Haut in bestimmten Körperregionen lässt sich das Virus schnell identifizieren. Oft gibt auch eine Befragung des Betroffenen zur Krankheitsgeschichte Aufschluss über dessen Erkrankung.

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