Gürtelrose-Behandlung: Wie erfolgt sie?

Redaktion PraxisVITA
Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung
  7. 7. Das sagt der Experte

Die Gürtelrose-Behandlung zielt darauf ab, die Beschwerden zu lindern, Komplikationen zu verhindern und die Dauer sowie den Schweregrad der Erkrankung zu reduzieren. Da der Erreger der Gürtelrose ein Virus ist, kommen zur Behandlung sogenannte Virostatika zum Einsatz.

 

Gürtelrose-Behandlung mit Virostatika

Virostatika sind Medikamente, die verhindern, dass sich das Virus weiter vermehrt. Es ist wichtig, dass bei einer Gürtelrose frühzeitig ein Arzt aufgesucht wird, denn eine Gürtelrose-Behandlung mit Virostatika sollte innerhalb von zwei bis drei Tagen nach dem Ausbruch der Krankheit erfolgen. Der Einsatz von Virostatika empfiehlt sich vor allem bei folgenden Patientengruppen:

  • Patienten ab dem 50. Lebensjahr
  • Patienten mit einer Gürtelrose im Kopf-Hals-Bereich
  • Patienten mit einem schweren Verlauf der Gürtelrose
  • Immungeschwächte Patienten
  • Patienten mit Hauterkrankungen wie Dermatitis oder Ekzemen
Virostatika zur Gürtelrose-Behandlung
Eine Gürtelrose-Behandlung mit Virostatika sollte innerhalb von zwei bis drei Tagen nach dem Ausbruch der Krankheit erfolgen© alamy
 

Gürtelrose-Behandlung: Welche Wirkstoffe helfen?

Beispiele für solche Virostatika-Wirkstoffe sind Aciclovir, Brivudin, Famciclovir oder Valaciclovir. Die Medikamente werden bei der Gürtelrose-Behandlung entweder oral oder über die Vene (Aciclovir, vor allem bei immungeschwächten Patienten) verabreicht. Herpes zoster wird in der Regel über einen Zeitraum von sieben Tagen mit Medikamenten behandelt. Begleitend zur medikamentösen Gürtelrose-Behandlung können austrocknende und infektionsmindernde Mittel helfen, die auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen werden.

Bei anhaltenden Schmerzen durch entzündete Nerven, der sogenannten postzosterischen Neuralgie, sind ebenfalls Medikamente sinnvoll: Betroffene erhalten Wirkstoffe wie Carbamzepin oder Desipramin und zusätzlich Schmerzmittel (Analgetika).

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