Grüner Tee stoppt Krebszellen

Tee gegen Krebs
US-amerikanische Forscher haben herausgefunden, dass grüner Tee einen Stoff enthält, der das Wachstum von Krebs hemmt © Fotolia

Ein bestimmter Stoff in grünem Tee hemmt das Wachstum von Krebszellen. Das zeigt eine aktuelle Studie US-amerikanischer Mediziner. Die gewonnenen Ergebnisse öffnen nach Aussagen der Forscher völlig neue Möglichkeiten der Krebstherapie und Vorsorge.

Die in der Studie beschriebene Wirksubstanz im grünen Tee nennt sich Epigallocatechingallat (EGCG) und ist der Wissenschaft seit Längerem bekannt. Nun fanden Forscher des Los Angeles Biomedical Research Institutes heraus, dass durch diese Substanz – die ungefähr zwei Drittel der Trockenmasse von grünem Tee ausmacht – der Stoffwechsel von Krebszellen gestört wird. Diese Unterbrechung im Stoffwechsel hemmt wiederum das Wachstum von Krebszellen.

 

Neue Tür in der Krebstherapie

Der in grünem Tee – in geringerer Dosis auch in schwarzem Tee – enthaltene Wirkstoff verändert im Falle von Bauchspeicheldrüsenkrebs beispielsweise die Produktion eines bestimmten Enzyms – der Laktat-Dehydrogenase A. Er verhindert auf diese Weise die Vermehrung der Krebszellen. Nach Aussagen von Studienleiter Professor Lee Wai-Nang kann dieser Effekt nicht nur zur Behandlung bestehender Krebserkrankungen, sondern auch als effektive Krebsvorbeugung genutzt werden. Damit „öffnet sich eine neue Tür in der Krebstherapie“, beschreibt der Forscher die Bedeutung der Studienergebnisse.

Hamburg, 4. Juni 2014

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