Grüntee vertreibt Computer-Fatigue

Carolin Banser Medizinredakteurin
Ist gesund und belebt: Auf computerbedingte Erschöpfungszustände (Computer-Fatigue) wirkt sich grüner Tee positiv aus
Ist gesund und belebt: Auf computerbedingte Erschöpfungszustände (Computer-Fatigue) wirkt sich grüner Tee positiv aus © Fotolia

Das chronische Erschöpfungssyndrom legt sich wie ein lähmender Müdigkeitsschleier auf die Betroffenen – und wird häufig durch zu langes Arbeiten am PC ausgelöst. Erfahren Sie hier, wie Grüner Tee die Beschwerden einer Computer-Fatigue lindern kann.

Eine japanisch-deutsche Kooperation von Wissenschaftlern konnte kürzlich in einer nach dem Zufallsprinzip durchgeführten Crossover-Studie anhand von psychologischen, physiologischen und immunologischen Untersuchungen nachweisen, dass sich der Konsum von Grüntee positiv auf Computer-Fatigue (Erschöpfung) auswirkt. Zu diesem Zweck erhielten die Probanden nach zweistündiger anstrengender PC-Arbeit an zwei aufeinanderfolgenden Tagen entweder Grüntee oder Wasser.

Die Analyse belegt: Grüntee steigert die Herzaktivität. Im EEG ließ sich im Vergleich zu Placebo eine Verstärkung der individuellen Aufmerksamkeit nachweisen. Blutuntersuchungen zeigten, dass es unter Grüntee darüber hinaus zu einer deutlichen Aktivitätserhöhung der natürlichen Killerzellen (NK) kam. Für diese Studie wurde Grüntee aus Uji, einem relativ kleinen Anbaugebiet in der Nähe von Kyoto, verwendet. Dieser überwiegend beschattet angebaute Tee zeichnet sich durch eine besonders hohe Qualität aus.

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