Grünkohl: So gesund ist das Gemüse

Grünkohl zählt zu Großmutters Gemüseklassikern im Winter. Der krause Kohl schmeckt nicht nur einzigartig und ist sehr wandelbar in der Zubereitung – er zählt auch zu den gesündesten Gemüsesorten überhaupt. Warum Grünkohl so gesund ist.

Grünkohl liegt auf Holzbrett
Grünkohl enthält mehr Nähr- und Mineralstoffe als alle anderen Kohlsorten Foto: iStock/OlgaLepeshkina
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Grünkohl kommt hierzulande von Oktober bis Januar frisch vom Feld auf den Teller. Charakteristisch für das krause Gemüse ist die Mischung aus herb-würzigem und mild-süßlichem Geschmack. Das süßliche Aroma entsteht dadurch, dass er nach dem ersten Frost geerntet wird. Durch die Kälte wird die im Grünkohl enthaltene Stärke in Zucker umgewandelt. Trotz des enthaltenen Zuckers ist Grünkohl sehr gesund und ein wahrer Schlankmacher.

Ist Grünkohl gesund? Vitamine und Nährstoffe im Überblick

Grünkohl ist eine Vitaminbombe, wenn man sich die Inhaltsstoffe genauer ansieht: Schon 100 Gramm Grünkohl decken unseren Tagesbedarf an Vitamin C und beinhalten genauso viel Calcium wie 200 Milliliter Milch. Daneben ist reichlich Vitamin B und E enthalten. Auch der Eisen-, Calcium und Kaliumgehalt kann sich sehen lassen. Letzterer deckt bei nur 100 Gramm schon ein Viertel des täglichen Bedarfs. Hinzu kommen noch Phosphor, Lutein und Folsäure, die besonders wichtig für Schwangere ist.

Grünkohl: Gesunde Wirkung auf den Körper

Die Wirkung von Grünkohl ist gar nicht hoch genug einzuschätzen. Vitamin A und Lutein sind gut für die Nerven, gerade für den Sehnerv. Sie beugen bei Augen altersbedingten Schäden vor. Kalium ist gut für unser Herz und Eisen ist wichtig für die Bildung roter Blutkörperchen.

Obwohl Grünkohl nur sehr wenig Kalorien und Kohlenhydrate enthält, zählt er zu den nähstoffreichsten Nahrungsmitteln überhaupt. Deshalb ist das Gemüse ein beliebter Bestandteil vieler Diäten.

Durchfall nach Grünkohl: Was ist dran?

Grünkohl wirkt leicht entwässernd. Dies kommt durch das in ihm enthaltene Kalium. Bei zu viel Grünkohl auf einen Schlag kann dies zu Blähungen und Durchfall führen. Doch keine Sorge, gefährlich für unseren Körper ist dies nicht. Nur unangenehm kann es werden. Ansonsten gibt es bei Grünkohl keine Bedenken. Er sollte stets einen festen Platz auf unserem Speiseplan haben.

Grünkohl-Rezept mit Pasta

Grünkohl kann auf vielerlei Arten zubereitet werden. Ob in Suppe oder Smoothies, in einer Quiche oder klassisch mit Würstchen und Kartoffeln. Durch seinen hohen Nährstoffgehalt macht er in allen Gerichten eine gute Figur!

Zutaten (für vier Portionen):

  • 500 g Nudeln
  • 200 g Grünkohl
  • 100 g Speck
  • 350 g pflanzliche Kochcreme
  • 2 Knoblauchzehen
  • 5 Pimentbeeren
  • 1 Lorbeerblatt
  • Pfeffer
  • Salz
  • Butter

Zubereitung:

  1. Putzen Sie den Grünkohl sorgfältig. Anschließend den Kohl in kleinere Stücke schneiden.
  2. Die Nudeln laut Packungsbeschreibung zubereiten.
  3. Während die Nudeln kochen, den Grünkohl in einer Pfanne mit etwas Butter anbraten. Pflanzliche Kochcreme, zerdrückte Knoblauchzehen, Pimentbeeren und das Lorbeerblatt hinzugeben. Alles kurz aufkochen lassen und dann bei starker Hitze ca. vier Minuten lang einkochen. Im Anschluss alles durch ein Sieb in einen Topf gießen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Die Nudeln noch nicht ganz gar abschütten und gut abtropfen lassen. Anschließend die Nudeln in die Grünkohl-Sauce geben und alles gut mischen. Den Speck hinzugeben und alles so lange bei kleiner Hitze köcheln, bis die Sauce die gewünschte Konsistenz hat und die Nudeln die gewünschte Bissfestigkeit erreicht haben.

Grünkohl ist nicht nur gesund, sondern auch sehr lecker – guten Appetit!