Grün für Gesundheit: Lebensmittel voller Vitamin K

Redaktion PraxisVITA

Für den Körper ist das fettlösliche Vitamin K sehr wichtig. Unter anderem ist es an der Herstellung mehrerer Blutproteine beteiligt. Einige davon fördern die Blutgerinnung, andere verlangsamen den Gerinnungsprozess. Auch um Kalzium in die Knochen einzulagern, benötigt der Körper Vitamin K.

Es gibt zwei Hauptformen des Vitamins: Vitamin K1 (Phyllochinon) kommt in pflanzlichen Nahrungsmitteln vor. Vitamin K2 (Menachinon) stammt aus tierischen und bakteriellen Quellen. Vom Körper wird letzteres übrigens deutlich besser aufgenommen.

 

Was kann Vitamin K?

Rund acht Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Osteoporose (Knochenschwund). Die meisten davon sind Frauen nach den Wechseljahren. Doch Untersuchungen aus den Niederlanden machen Betroffenen Hoffnung.

In großer Menge (45 mg täglich) regelmäßig eingenommen, kann Vitamin K den Knochenschwund um rund 70 Prozent verlangsamen – ein besserer Wert, als manche Medikamente erreichen. Und auch Gesunde schützt der Vitalstoff vor Knochenbrüchen.

Vitamine sind essentielle Nahrungsbestandteile
Nährstoffe Was sind Vitamine? Das große Vitamin-Lexikon

Auch die Haut freut sich über eine ideale Versorgung mit Vitamin K, denn es hat eine straffende Wirkung. Da es zudem Schwellungen und Rötungen mildert, wird es in Cremes eingesetzt. Übrigens: Die Hauterkrankungen Rosacea und Couperose werden mit hoch dosiertem Vitamin K behandelt.

Wie hoch ist der Tagesbedarf?

Die Frage nach dem Tagesbedarf ist schwer zu beantworten. Wie viel Vitamin K1 und K2 der Körper braucht, ist wissenschaftlich nicht sicher belegt. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) schätzt den Tagesbedarf folgendermaßen: Jugendliche ab 15 Jahren und Erwachsene brauchen, je nach Geschlecht, 60 bis 70 Mikrogramm. Ab 50 Jahren steigt der Tagesbedarf auf 80 Mikrogramm für Männer und 65 Mikrogramm für Frauen.

Hand mit Pillen
Service Krebs durch Vitamine?

Dieser Bedarf lässt sich leicht decken. Schon eine große Portion Spinat oder Brokkoli reichen aus. Und bereits 25 Gramm Rosenkohl decken den täglichen Bedarf. Wer Kohl und Co. nicht mag, kann sich Salat (zum Beispiel Feld- oder Kopfsalat) mit Hühnerfleisch und Sonnenblumenöl zubereiten.

Etwas Öl sollte ohnehin nicht fehlen, denn Vitamin K ist fettlöslich. Der Körper kann es nur verwerten, wenn das Gemüse nicht pur genossen wird. Welche Lebensmittel sonst noch reich an Vitamin K sind, zeigt die Galerie.

Das könnte Sie auch interessieren
Themen
Copyright 2020 praxisvita.de. All rights reserved.