Groß oder klein, dick oder dünn - wer hat mehr Sex?

Mehr Gewicht, mehr Sex?
Übergewichtige Männer haben die meisten Sexpartner, zeigt eine aktuelle US-Studie © fotolia

Dick oder dünn – wer hat eigentlich mehr Sex? Unsere Körpermaße beeinflussen, mit wie vielen Partnern wir im Leben Sex haben – zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle US-Studie. Bei der Suche nach dem attraktivsten BMI erlebten die Forscher eine Überraschung.

Dünn ist attraktiv – zumindest, was Frauenkörper angeht. Dieser Eindruck wird in Fernsehshows, auf Plakaten und in Zeitschriften vermittelt. Doch die Wahrheit könnte ganz anders aussehen - das zeigt jetzt eine aktuelle Studie von Wissenschaftlern der Chapman University in Kalifornien. Die Forscher ermittelten, wie sich Größe und BMI (Body-Mass-Index) auf die Anzahl der Sexpartner im Leben auswirken – und auf die Frage, wer mehr Sex hat. Dazu befragten sie rund 60.000 Studienteilnehmer nach ihrer Größe, ihrem Gewicht und der Anzahl der Sexualpartner, die sie bisher hatten. Im Schnitt waren die Befragten 37 Jahre alt, Frauen und Männer waren etwa zu gleichen Teilen vertreten.

 

Sind große Männer attraktiver und haben dadurch mehr Sex?

Da frühere Studien ergeben hatten, dass Frauen bei der Wahl ihrer Sexualpartner Wert auf Körpergröße legen, rechneten die Forscher damit, dass große Männer von entsprechend vielen Sexpartnern berichten würden. Tatsächlich aber ergaben sich kaum Unterschiede zwischen durchschnittlich großen (1,72-1,78m) und großen Männern (ab 1,79m) – die meisten von ihnen hatten rund sieben Partner gehabt. Das bedeutete aber nicht, dass sie automatisch mehr Sex hatten als andere Probanden. Nur sehr kleine Männer (1,57-1,64m) hatten im Schnitt ein bis drei Sexualpartner weniger gehabt. Bei den Frauen sah das Ergebnis ähnlich aus – auch bei ihnen führte nur eine sehr geringe Körpergröße (1,51m oder kleiner) zu weniger Sexpartnern.

 

Welche Rolle spielt das Körpergewicht?

Unter den Männern hatten Übergewichtige die meisten Sexpartner (etwa acht). Die Studienleiter wiesen dabei darauf hin, dass als „Übergewicht“ definierte Körpermaße (BMI: 25-29,99) vom Betrachter meist nicht als dick empfunden werden. Untergewichtige Männer (BMI: unter 18,5) hatten die wenigsten Sexualpartner angegeben – der Mittelwert lag bei ihnen bei vier. An zweitletzter Stelle lagen fettleibige Männer (BMI: ab 30). Auch bei den Frauen hatten die Untergewichtigen bisher die wenigsten Partner gehabt. Was lässt sich daraus schließen? Wir haben diese Theorie mit einem Augenzwinkern mal angewendet - viel Spaß mit der Bildergalerie.

Hamburg, 3. Oktober 2015

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