Gotu Kola bei entzündeter Haut

Gotu Kola wirkt antibakteriell und wundheilend, beugt Geschwüren vor und mindert die Narbenbildung. Auch die Venen werden durch diese Pflanze gestärkt. In der Hautpflege eignet sie sich besonders zur Pflege reifer Haut.

Gotu Kola
Die aus Indien stammende Gotu Kola wächst hierzulande eher im Topf© Fotolia
 

Anwendung und Heilwirkung

Definition Gotu Kola

Bezeichnung: Hydrocotyle asiatica
Familie: Doldenblütler (Apiaceae)
Gattung: Centella
Art: Gotu Kola

Aus der traditionellen Heilkunde Indiens kommend, findet Gotu Kola auch in der Naturheilkunde in Europa Anhänger. Verwendet werden die oberirdischen Teile der Pflanze. Die Inhaltsstoffe der Gotu Kola wirken adstringierend, antioxidativ, blutdrucksenkend, beruhigend, entzündungshemmend, harntreibend, fiebersenkend, wundheilend und immunsystemstärkend. Verwendet werden sie bei der Behandlung von Entzündungen, Fieber, Harnwegserkrankungen, Hauterkrankungen ebenso wie bei Konzentrationsproblemen, Gedächtnisschwäche oder Stress. Verwendet werden Tee, Saft, Pulver, Tinktur und Extrakt aus den Blättern der Pflanze.

 

In der Gotu Kola enthaltene Wirkstoffe

Triterpensaponine (u. a. Asiaticosid), Triterpene, Flavonolglykoside, Hydrocotylin, Cymen, Germacren, Caryophyllen, Pinen

Gotu Kola Tee
In getrockneter Form eignen sich die Gotu Kola-Blätter wunderbar zum Aufgießen eines gesunden Tees© Fotolia
 

Botanik

Die Gotu Kola zählt zu den mehrjährigen, krautigen Pflanzen. Sie hat eine kriechende Sprossachse, an der gestielte, an der Unterseite behaarte Blätter wachsen. Diese sind rund bis nierenförmig und werden bis zu 10 Zentimeter lang. Die Gotu Kola blüht von April bis Oktober mit rosa bis weißen Blüten. Im Zeitraum der Blüte bilden sich auch die Früchte (zweiteilige Spaltfrüchte) aus.

 

Verbreitung

Die Heimat der Gotu Kola ist der indische Subkontinent, China, Japan und die tropischen Gebiete Afrikas. Heutzutage ist sie nahezu weltweit in tropischen und subtropischen Regionen anzutreffen. Sie wächst an sumpfigen und nährstoffreichen Standorten und in Höhenlagen bis 1.900 Metern.

 

So wird die Gotu Kola auch genannt

Indischer Wassernabel, Tigergras, Asiatischer Wassernabel

Wissenswertes über die Gotu Kola

Die Blätter können roh verzehrt werden, regelmäßige Einnahme soll sich positiv auf die Gedächtnisleistung auswirken und ein wahrer Jungbrunnen sein. Unbestätigten Gerüchten zufolge soll der älteste jemals gelebt habende Mensch, der chinesische Kräuterkundler Li Ching-Yuen, sein unglaubliches Alter von 256 Jahren (1677 – 1933) auch dank Gotu Kola erreicht haben.

Das könnte Sie auch interessieren
Themen
Copyright 2018 praxisvita.de. All rights reserved.