Warum Aromen dick machen und Verhaltensstörungen auslösen können

Redaktion PraxisVITA

Glutamat: Der Feind unseres Gehirns

Glutamat schmeckt salzig-süß, verändert also den Geschmack von Speisen, statt ihn zu verstärken. Es ist beispielsweise in Fertiggerichten, aber auch in Walnüssen oder Getreide enthalten. Es setzt innerhalb weniger Minuten nach der Aufnahme die Konzentration des „Schlankheitshormons“ Leptin herab, sodass das Gehirn falsche Botschaften über die Versorgungslage erhält – und den Befehl zur Nahrungsaufnahme erteilt, obwohl kein Bedarf besteht. Folge: Wir essen weitaus mehr, als wir benötigen. In der Langzeitwirkung zerstört die Aminosäureverbindung Neuronen im Gehirn. Mögliche Folgen: Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen oder Augenbeschwerden. Zudem zeigten Tierversuche, dass Glutamat in einigen Hirnregionen kleine Hohlräume verursacht – ein Risikofaktor für Alzheimer, Parkinson, Multiple Sklerose oder Depressionen. Die Kennzeichnungen von Glutamat sind E620, Glutaminsäure oder Mononatriumglutamat.

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