Gesundwunder Rote Bete

Redaktion PraxisVITA
Rote Bete
Täglich ein Glas Rote-Bete-Saft schützt vor Bluthochdruck © fotolia

Die Antioxidantien und die entzündungshemmenden Stoffe in der Roten Bete können Blutdruck senken, das Risiko für Herzinfarkte mindern und sogar die Ausdauer verbessern. Lesen Sie hier, wie es geht!

Wer unter Bluthochdruck leidet, tut gut daran, Rote-Bete-Saft zu trinken. Laut einer Studie in der Fachzeitschrift American Journal of Physiology - Regulatory, Integrative and Comparative Physiology reicht schon ein Glas Rote-Bete-Saft am Tag, um den Blutdruck im Schnitt um sieben Prozent zu senken. Bereits nach einer Stunde kann man den blutdrucksenkenden Effekt feststellen. Die größte Wirkung tritt nach etwa drei bis vier Stunden ein.

Forscher der Universität Exeter haben herausgefunden, dass Rote Bete wie ein natürliches Dopingmittel wirkt und die Ausdauer steigert. Ein halber Liter Saft am Tag erhöhte die Leistungsfähigkeit der Probanden um 16 Prozent. Der hohe Nitratgehalt führt dazu, dass die Muskeln weniger ermüden. Aber Achtung: Aus Nitrat kann der Körper ungesunde Nitrosamine bilden. Daher maximal 1,5 Liter Saft pro Woche trinken.

Rote Bete stärkt das Gehirn. Denn mit nur 200 Gramm nehmen Sie 20 Prozent der täglich empfohlenen Eisenmenge zu sich. Der Mineralstoff fördert die Denkleistung und stärkt die Konzentration. Der Grund: Eisenmoleküle transportieren Sauerstoff durch den Körper. Bei einem Mangel gelangt nicht genug Sauerstoff ins Gehirn und die Aufmerksamkeit lässt nach. Eine Studie konnten außerdem zeigen, dass Rote Bete generell die Blutversorgung des Gehirns verbessert und so hilft, Krankheiten wie Demenz vorzubeugen.

Besonders wertvoll ist die Pflanze auch für Vegetarier und Veganer: Rote Bete ist eine der wenigen pflanzlichen B12-Quellen. Das Vitamin fördert unter anderem die Zellteilung und die Blutbildung. Der Tagesbedarf liegt bei drei Mikrogramm. 100 Gramm Rote Bete enthalten 0,3 Mikrogramm.

Tipp: Greifen Sie beim Einkauf lieber zu kleineren Knollen, die großen schmecken oft holzig. Um auf Nummer sicher zu gehen, empfiehlt es sich, Rote Bete stets mit einem Vitamin-C-reichen Lebensmittel, zum Beispiel Zitrusfrüchten, zuzubereiten. Das Vitamin C verhindert die Umwandlung von Nitrat in Nitrosamin, das in einigen Studien mit einem erhöhten Krebs-Risiko in Verbindung gebracht wurde.

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