Gesunde Ernährung verhindert Übersäuerung

Ein häufiges Missverständnis: Unser Körper übersäuert, weil wir Saures essen. Erfahren Sie in dieser Bildergalerie, was wirklich zu einer Übersäuerung führt und wie Sie diese mit einer gesunden Ernährung vermeiden können.

Von Übersäuerung spricht man, wenn wir zu viele Lebensmittel essen, bei deren Abbau Säure im Stoffwechsel entsteht. Das Gegenteil davon ist nicht süß, sondern basisch. Die Basenbildner halten die Säure in Schach und gleichen sie aus.

Säurebildende Lebensmittel sind alle Lebensmittel, die eiweißreich sind. Dazu zählen natürlich Fleisch, Wurst und Käse. Aber auch Milchprodukte, wie Quark sind säurebildend. Was viele nicht wissen: Auch Getreideprodukte, wie Brot, Müsli, Kekse sind eiweißreich – und bilden so im Körper überschüssige Säure.

Basische Lebensmittel sind nur Obst, Gemüse und Salate. Auch in Form von Säften oder Smoothies. Diese pflanzlichen Nahrungsmittel enthalten reichlich basische Mineralstoffe, die die Säure im Stoffwechsel neutralisiert und so das Säure-Basen-Gleichgewicht stabilisiert. Weil Obst und Gemüse viel Wasser enthält muss man dreimal mehr davon essen als Getreideprodukte, Fleisch oder Käse, um ein Säure-Basen-Gleichgewicht zu erreichen.

Mit der Nahrungsmitteltabelle können Sie für viele Lebensmittel selbst beurteilen, ob diese säurebildend oder basenbildend auf den Säure-Basen-Haushalt wirken. Die Tabelle basiert auf dem in der Ernährungswissenschaft weltweit als Standard anerkanntem PRAL Model für Nahrungsmittel und Getränke (PRAL = Potential Renal Acid Load). Hier die Nahrungsmitteltabelle herunterladen.

Entdecken Sie in unserer Bildergalerie, alles Weitere was Sie über eine Übersäuerung wissen sollten.

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