Gesund im Mund

Bienenharz bei Aphthen
Ein in Bienenharz-Gel getränktes Wattestäbchen lindert die Beschwerden bei Aphthen © shutterstock

Am Tee den Mund verbrannt, mit dem Brötchen das Zahnfleisch verletzt, fast jeder kennt spontan entstehende Entzündungen im Mund (Aphthen). Praxisvita erklärt, wie Sie behandelt werden können.

Die Heizungsluft trocknet die Lippen aus, mit der Zahnseide hat man sich das Zahnfleisch verletzt oder es kribbelt schon wieder ein Aphthenbläschen. Dank einiger Tricks und effektiver Medikamente heilen solche Wunden schnell wieder ab.

 

Gel lindert Verbrennungen

Scharfe Kanten am Frühstücksbrötchen, ein Ausrutscher mit der Zahnseide oder der unabsichtliche Biss auf die Innenwange – das führt zu einer schmerzhaften Wunde im Mund. Solche kleinen Aufschürfungen oder Verbrennungen lindert ein Bienenharz-Gel, das entzündungshemmend wirkt. Bei Aphthen, den spontan entstehenden Entzündungen im Mund, wird dieses Gel mit einem Wattestäbchen auf die Wunde aufgetragen.

 

Beim Zähneputzen fängt es an

Mit einem kurzen, abgerundeten Bürstenkopf erreicht man schwer zugängliche Ecken. Die Borsten sollten abgerundet und bis mittelhart sein. Alle zwei Monate muss man die Zahnbürste austauschen. Eine gute Zahncreme enthält 0,1 bis 0,15 Prozent Fluorid. Zahnzwischenräume lassen sich mit Zahnseide oder Interdentalbürsten pflegen. Einmal jährlich sollte man die Zähne professionell reinigen lassen.

 

Pflaster gegen Herpesbläschen

Kälte und trockene Heizungsluft setzen den Lippen zu. Sie verfügen nicht wie die übrige Haut über Talgdrüsen, die Fett absondern. Abhilfe schaffen rückfettende Lippencremes mit Dexpanthenol. Ein Kribbeln auf der Lippe ist meist der Vorbote eines Herpesbläschens. Schon bei den ersten Anzeichen sollten Sie eine virenhemmende Salbe auftragen oder ein Herpes-Pflaster aufkleben, um die Ausbreitung der Viren zu stoppen.

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