Gesund durch die Laufsaison: So hilft Homöopathie!

Paar joggt
Mit Homöopathie kommen Sie gesund in die Laufsaison © Fotolia

Alles neu macht das Frühjahr. Egal ob Sie zum ersten Mal die Laufschuhe schnüren, regelmäßig joggen oder Profi sind – mit unseren Tipps laufen Sie sich schnell (wieder) in Top-Form – und bleiben dabei gesund!

Schon die sichtbaren Vorteile sollten Motivation genug sein: Läufer haben schöne, straffe Beine. Sie sind schlank (eine Stunde Joggen in mittlerem Tempo verbraucht ca. 630 Kalorien). Aber nicht nur Ihr Körper profitiert vom Laufen. Das Gefühl, ein Rennen absolviert zu haben, ist einfach unbeschreiblich. Und das Beste: Um so einen Rausch zu erleben, müssen Sie keine 42 Kilometer bewältigen. Fünf reichen. Kaum etwas macht so glücklich. Studien zeigen: Läufer haben weniger Depressionen und mehr Energie. Hört sich gut an, oder?

 

Wie starte ich (wieder) mit dem Laufen?

Anfänger: Sie sind noch nie gelaufen? Macht nichts, es ist nie zu spät! Sie sollten Ihr Ziel nicht zu hoch stecken. „Wichtig ist, langsam anzufangen, besonders nach einer längeren Laufpause. Wer sofort von 0 auf 100 trainiert, riskiert Überlastungsschäden und die wollen wir vermeiden“, sagt der Allgemeinmediziner Peter Emmrich aus Pforzheim. Nehmen Sie sich vor, zweimal die Woche zu trainieren, mit kleinen Gehpausen, wenn es zu anstrengend wird. Nach einem Monat sollten Sie eine halbe Stunde am Stück schaffen.

Hobby-Läufer: Letztes Jahr sind Sie schon mal zehn Kilometer gelaufen, im Winter haben Sie das Training aber ein bisschen schleifen lassen? Nicht so tragisch. Sie müssen nicht bei Null anfangen. Sie werden sehen, Ihr Körper erinnert sich an die Bewegungen. Laufen Sie einfach mal eine halbe Stunde in mittlerem Tempo. Wenn das geht, dann können Sie Tempo und Strecke langsam wöchentlich steigern. Wenn Sie dreimal pro Woche eine Stunde laufen, können Sie bald die zehn Kilometer unter 60 Minuten anpeilen.

Profi: Echte Läufer kennen kein schlechtes Wetter. Egal, ob Schnee, Regen oder Eis, Sie gehen raus. Trotzdem waren Ihre Läufe im Winter vorsichtiger, langsamer, kürzer. Bauen Sie jetzt öfter wieder Tempoläufe ein, um schneller und besser zu werden als je zuvor.

 

Was läuft falsch?

Anfänger: Haben Sie oft Seitenstechen? Das kann daran liegen, dass Sie nicht tief genug ausatmen. Oder vielleicht zu viel und schwer essen, bevor es losgeht.

Hobby-Läufer: Viele trainieren zu monoton. Der Körper gewöhnt sich an die immer gleiche Leistung, man wird irgendwann sogar wieder schlechter. Variieren Sie unbedingt Strecke, Tempo und Distanz.

Profi: Laufen ist Ihr Leben? Das ist schön. Um Verletzungen vorzubeugen, ist es aber wichtig, auch mal die Sportart zu wechseln. Das ist ein häufiger Läufer-Fehler – auch unter Profis. Tun Sie was für Ihre Muskeln und machen Sie zum Beispiel Yoga, um beweglich zu bleiben.

 

Welche Sportverletzungen können entstehen?

„Die meisten Überlastungsreaktionen zeigen sich an Bändern, Sehnen und Knorpel, vornehmlich dann, wenn das Training zu schnell gesteigert wurde“, so Emmerich. Der wichtigste Grund: schlecht durchblutetes Gewebe. Dieses kann häufig durch die Belastung im Lauftraining überreizt werden.

„Der Körper reagiert dann mit Schmerzen. Diese können auch mit einer Störung im Calciumhaushalt zusammenhängen und hier können zusätzliche homöopathische Mittel eingesetzt werden“, sagt Emmerich. Wichtig: „Sie sollten unbedingt die Warnsignale des Körpers beachten und auf keinen Fall bei Schmerzen laufen! Dies könnte zu ernsthaften Verletzungen führen.“

 

Wie kann Homöopathie bei Sportverletzungen helfen?

„Bei akuten Verletzungen können Globuli unterstützen, beispielsweise hilft Arnica D6 bei allen möglichen Verletzungen und bringt nach der Anstrengung neue Energie zurück. Arnica lindert außerdem Schocksymptome bei Stürzen oder bei Unfällen“, so Emmerich. Bei Verrenkungen, Verstauchungen, Prellungen sowie Muskel- oder Kreuzschmerzen hilft Ruta D6. Es lässt auch Überanstrengungen rascher abheilen und ist ein wichtiges Mittel bei einer Entzündung der Knochenhaut.

„Haben wir nun Bänderdehnungen vorliegen oder hat sich der Patient eine Muskelzerrung zugezogen, dann ist Rhus toxicodendron D12 das richtige Mittel“, fügt Emmerich an. Ein anderer Fall sind Schürfverletzungen, Schürfwunden oder Blasen, die sich durch zu enge Laufschuhe gebildet haben. Dann unterstütze Calendula D6 den Heilungsprozess.

Themen
Das könnte Sie auch interessieren
Copyright 2018 praxisvita.de. All rights reserved.