Gesichtscremes im Öko-Test: 3 beliebte Produkte sind „ungenügend“

Sie sollen die Haut mit Feuchtigkeit versorgen, Falten und Rötungen reduzieren und für einen frischen Teint sorgen. Doch manche Gesichtscremes halten nicht das, was sie versprechen und schaden sogar die Haut: Öko-Test hat Cremes für trockene und sensible Haut untersucht. 13 Produkte erhielten die Note „sehr gut“ – gleichzeitig sind drei beliebte Cremes krachend durchgefallen. Diese Produkte sind „ungenügend“!

JW Video Platzhalter
Zustimmen & weiterlesen
Um diese Story zu erzählen, hat unsere Redaktion ein Video ausgewählt, das an dieser Stelle den Artikel ergänzt.

Für das Abspielen des Videos nutzen wir den JW Player der Firma Longtail Ad Solutions, Inc.. Weitere Informationen zum JW Player findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Bevor wir das Video anzeigen, benötigen wir Deine Einwilligung. Die Einwilligung kannst Du jederzeit widerrufen, z.B. in unserem Datenschutzmanager.

Weitere Informationen dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Gesichtscremes für trockene und empfindliche Haut sollten besonders milde Inhaltsstoffe beinhalten und die Haut nicht zusätzlich reizen. Dass das aber nicht immer der Fall ist, zeigen die Ergebnisse von Öko-Test: Während einige Gesichtscremes überzeugen konnten, haben drei Marken die Note „ungenügend“ erhalten.

Öko-Test untersucht 20 Gesichtscremes

Insgesamt hat Öko-Test 20 Gesichtscremes unter die Lupe genommen. Die Produkte stammen aus Drogerien, Apotheken, Bioläden und Supermärkten; die Preisspanne lag zwischen 2 und 22 Euro. In Testlaboren wurden die Cremes auf ihre Inhaltsstoffe hin untersucht. Der Fokus lag auf hautreizende Substanzen, Allergene und Mineralöle, die besonders für sensible Haut problematisch sind. Neben dem Inhalt wurde auch die Umweltfreundlichkeit der Verpackung bewertet.

13 Gesichtscremes erhalten die Note „sehr gut“

Der Großteil der von Öko-Test geprüften Gesichtscremes konnte überzeugen: 13 Produkte – allesamt von zertifizierten Naturkosmetik-Marken – sahnten die Note „sehr gut“ ab. Das bedeutet: Die Tester hatten an den Produkten „nichts auszusetzen“.

Bekannte Marken fallen im Öko-Test durch

In den restlichen sieben Gesichtscremes wurden hingegen bedenkliche Inhaltsstoffe entdeckt, was sich in den Noten widerspiegelt. So sind zwei Produkte nur „ausreichend“, eines erhielt die Bewertung „mangelhaft“ und für drei Gesichtscremes vergaben die Tester sogar die Note „ungenügend“.

In allen drei Produkten stecken die beiden UV-Filter Octocrylen und Ethylhexylmethoxycinnamat, die als hormonell wirksam gelten. Öko-Test erklärt dazu, dass Gesichtscremes für empfindliche Haut generell keine UV-Filter enthalten sollten, da sie die Haut reizen können. Zur schlechten Bewertung trugen auch hautreizende Konservierungsstoffe und sogenannte Polyethylenglykole, kurz PEG, bei. Diese werden aus Erdöl gewonnen und sorgen in Kosmetik-Produkten unter anderem für eine geschmeidige Konsistenz. Das Problem: PEG’s reizen die Haut, schwächen die Hautbarriere und können Allergien auslösen.

Öko-Test: Diese drei beliebten Gesichtscremes sind „ungenügend“

Dass der Name einer bekannten Marke keine Qualitätsgarantie für ein Pflegeprodukt ist, verdeutlichen die Ergebnisse von Öko-Test. Die folgenden Gesichtscremes schnitten mit „ungenügend“ ab:

  • Neutrogena Hydro Boost Aqua Creme, 9,95 Euro:
  • L’Oréal Hydra Active 3 Feuchtigkeitspflege Tag, 2,95 Euro
  • Bebe Sanftumsorgt Sensitive Pflege, 3,55 Euro

Die Ergebnisse von Öko-Test zeigen: Menschen mit sensibler Haut sollten um diese Gesichtscremes einen großen Bogen machen und stattessen lieber auf hautschonendere Produkte setzen oder eine Gesichtscreme einfach selber machen.