Gerstengras: Das Superfood mit natürlicher Heilwirkung

Lisa Emmely Schmidt

Gerstengras zählt zu den Superfoods und gilt als Heilmittel in der Naturheilkunde. Dabei ist das Vorbeugen von Krebs nur eine Wirkung des besonderen Grases.

Gerstengras in Pulverform und als Smoothie
Gerstengras: Die nährstoffreiche Heilpflanze für jedermann Foto:  istock/Kesu01
Inhalt
  1. Was ist Gerstengras?
  2. Warum ist es so gesund?
  3. Wie ist die Wirkung von Gerstengras?
  4. Wie ist die Verwendung von Gerstengras?
  5. Gibt es Nebenwirkungen von Gerstengras?
  6. Sollte man Gerstengras kaufen oder selber anbauen?

Gerstengras ist eines der gesündesten Pflanzen die es gibt. Die wertvollen Inhaltsstoffe haben vielfältige Auswirkungen, wie zum Beispiel das Vorbeugen von Krebs. Somit ist das Superfood eine ganz besondere Heilpflanze.

 

Was ist Gerstengras?

Gerstengras ist, wie es der Name herleiten lässt, ein Gras, welches den jungen Trieb der Gerste beschreibt und eine hohe Bioverfügbarkeit aufweist. Ursprünglich stammt die Heilpflanze aus Vorderasien und erhielt schon damals seine vielfältige Wirkung. Heutzutage wird es überwiegend in Russland, Frankreich und Deutschland produziert und weiterentwickelt.

 

Warum ist es so gesund?

Das Gerstengras ist bekannt für seine wertvollen Inhaltsstoffe, wie zum Beispiel unterschiedlichste Vitamine und Säuren. Das Gras deckt mit seinen reichhaltigen Inhaltsstoffen, fast alle lebensnotwendigen Vitamine, die der Körper braucht, ab und erweist sich somit als äußerst gesund.

Diese Inhaltsstoffe beinhaltet das besondere Gras:

  • Vitamin C
  • verschiedene B-Vitamine
  • B12
  • Vitamin A, K und E
  • Pantothensäure
  • Folsäure
  • Kalzium und Kalium
  • Magnesium, Phosphor und Natrium
  • Schwefel und Chlor
  • Spurenelemente

Vitamine sind essentielle Nahrungsbestandteile
Nährstoffe Was sind Vitamine? Das große Vitamin-Lexikon

 

Wie ist die Wirkung von Gerstengras?

Aufgrund der vielfältigen Inhaltsstoffe wird Gerstengras eine Heilwirkung bei unzähligen Beschwerden und Erkrankungen zugeschrieben. Einige der Wirkungen von Gerstengras sind bereits in Studien analysiert worden, wobei größere Studien noch ausstehen. Die Heilpflanze soll unteranderem bei Diabetes, Darmerkrankungen und Stoffwechselstörungen helfen sowie auch eine krebshemmende Wirkung vorweisen. Außerdem ist das Gerstengras aufgrund seiner Inhaltsstoffe und seinem hohen Vitamin B 12 Anteil interessant für Vegetarier und Veganer.

 

Wie ist die Verwendung von Gerstengras?

Dadurch dass Gerstengras unter gesundheitsbewussten Menschen immer beliebter wird, steigt auch mit zunehmender Nachfrage die Vielfalt des Angebots.  Gerstengras ist zumeist in Pulverform frei verkäuflich zu erwerben und ist je nach Anbieter individuell zusammengesetzt. Mittlerweile ist die Heilpflanze jedoch nicht mehr nur noch in Pulverform frei käuflich, sondern auch in Kapselform oder aber auch als reiner Saft erhältlich. Aufgrund seines speziellen Geschmacks ist Gerstengras nicht für jeden pur genießbar, weshalb oftmals zu einer Kombination in Smoothies oder Müslis geraten wird.

Glas mit Kurkuma-Pulver
Gesunde Ernährung Kurkumin: Was ein halber Teelöffel pro Tag bewirken kann

 

Gibt es Nebenwirkungen von Gerstengras?

Gerstengras gilt allgemein als gut verträglich und wird somit als frei von Nebenwirkungen betitelt. Jedoch gibt es Erfahrungsberichte, in denen unterschiedliche Tester von Nebenwirkungen, wie Verdauungsproblemen und Übelkeit klagen. Somit wird dazu geraten, sich auf die Verträglichkeit des Grases testen zu lassen oder mit einer geringen Dosierung zu beginnen, um mögliche Nebenwirkungen und Unverträglichkeiten, ausschließen zu können.

 

Sollte man Gerstengras kaufen oder selber anbauen?

Grundsätzlich ist der Anbau von Gerstengras überall möglich, wobei man einige Faktoren beachten sollte, um ein qualitativ hochwertiges Produkt ernten zu können.

Eines der Hauptprobleme bei dem Anbau von Gerstengras sind dabei das Klima und die Bodenverhältnisse in Deutschland. Aufgrund von gewissen Umweltfaktoren wird das Gerstengras gezwungenermaßen Schadstoffe enthalten, welche gesundheitliche Folgen nach sich ziehen können. Ebenso ist es nachgewiesen, dass in Deutschland angebautes Gerstengras, kaum bis keine Nährstoffe enthält und somit die Funktion des Grases verloren geht. Somit ist der Eigenanbau von Gerstengras zwar möglich, aber aufgrund der Qualität des Endprodukts nicht empfehlenswert.

Stattdessen werden Gerstengras-Produkte in Drogeriemärkten sowie auch auf Online-Plattformen beworben und als durchschnittlich qualitativ hochwertig eingestuft. Empfohlen wird dabei auf das Bio-Gütesiegel zu achten, um unerwünschte Inhaltsstoffe gekonnt zu umgehen.

Quellen:

Das könnte Sie auch interessieren
Themen
Copyright 2020 praxisvita.de. All rights reserved.