Gartenkresse - natürliche Unterstützung für Wundheilung

Die Gartenkresse ist als Würze bekannt. Sie hilft aber auch bei Harnwegs- und Durchfallerkrankungen sowie schlecht heilende Wunden.

Gartenkresse ist ein ideales Gewürz für den Anbau auf der Fensterbank. Nach bereits 8-10 Tagen haben die Keime ausgetrieben und sind für die Ernte bereit
Gartenkresse ist ein ideales Gewürz für den Anbau auf der Fensterbank. Nach bereits 8-10 Tagen haben die Keime ausgetrieben und sind für die Ernte bereit© Fotolia
 

Gartenkresse: Anwendung und Heilwirkung

Definition Gartenkresse

Bezeichnung: Lepidium sativum        Familie: Kreuzblütengewächse          Gattung: Kressen (Lepidium)

Von der Gartenkresse werden die Stängel, Keimlinge, Blätter sowie das Kraut für medizinische Zwecke verwendet. Anwendungsbereiche der Gartenkresse sind Harnwegserkrankungen, Durchfallerkrankungen sowie schlecht heilende Wunden. Außerdem verwendet man es zum Spülen oder Gurgeln bei Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut.

Da der Gartenkresse in der Volksheilkunde auch eine krampflösende Wirkung zugesprochen wird, findet sie in dieser auch Anwendung bei der Behandlung von Menstruationsbeschwerden. Eine Wirksamkeit kann hier allerdings nicht bestätigt werden.

 

In der Gartenkressen enthaltene Wirkstoffe

Ätherische Öle, Kalium, Glukosinolate, Vitamine

 

Botanik

Die Blätter der Gartenkresse schmecken scharf und eignen sich zum Würzen von belegten Broten oder Salaten
Die Blätter der Gartenkresse schmecken scharf und eignen sich zum Würzen von belegten Broten oder Salaten© Fotolia

Die Gartenkresse ist eine krautige, einjährige Pflanze. Sie erreicht Wuchshöhen von bis zu 50 Zentimetern. Die Stängel sind unbehaart und nach oben hin verzweigt. Die fiederschnittigen bis gefiederten Blätter sind wechselständig angeordnet. Ihre zwittrigen, vielzähligen Blüten sind teils weiß, teils rosa.

 

Verbreitung

Die ursprüngliche Heimat der Gartenkresse ist vermutlich Zentral- oder Westasien. In diesen Regionen ist sie auch heute wild anzutreffen. Angebaut wird die Gartenkresse weltweit.

 

Andere Namen der Gartenkresse

Kresse, Kressekraut

Wissenswertes über Gartenkresse

Der Gattungsname Lepidium leitet sich von dem Wort Lepidion ab, dem griechischen Wort für Schuppe, und spielt wohl an das Erscheinungsbild der Frucht an.

Karl der Große ordnete den Anbau der Gartenkresse an. Davor war sie schon den Römern und Griechen bekannt. Selbst in Pharaonengräbern wurden Samen der Gartenkresse gefunden.

Gartenkresse hat in rohem Zustand einen leicht scharfen Geschmack und erinnert etwas an Rettich und Senf. Hauptsächlich kommen die Keimlinge in der Küche zum Einsatz. Gartenkresse ist ein ideales Gewürz für den Anbau auf der Fensterbank. Nach bereits 8-10 Tagen haben die Keime ausgetrieben und sind für die Ernte bereit.

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