Fußpilz: So beugen Sie der lästigen Infektion vor

Fußpilz vorzubeugen Füße trocken halten
Um Fußpilz vorzubeugen, sollten Füße trocken gehalten werden – gerade nach dem Schwimmbad- oder Saunabesuch. Dafür am besten immer ein separates Handtuch für die Füße zum Abtrocknen dabeihaben © Fotolia

Von Fußpilz sind rund 20 Prozent der Deutschen betroffen. Zwar kann das Risiko, an einem Fußpilz zu erkranken, individuell unterschiedlich hoch sein, doch sollten Sie grundsätzlich ein paar Regeln beachten, wie Sie der hartnäckigen Infektionskrankheit vorbeugen können.

 

Sorgfältige Hygiene und Pflege gegen Fußpilz-Infektionen

In öffentlichen Räumen wie Schwimmbädern und Saunen sollten Sie immer Badeschlappen tragen, da sich auf den Fliesen in den feuchten Milieus Fußpilze besonders hartnäckig halten können. Waschen Sie im Anschluss Ihre Füße mit einem Waschsyndet, welches mit einem pH-Wert von 5,5 das natürliche saure Hautmilieu unterstützt und es somit widerstandsfähiger gegen Fußpilz macht.

Grundsätzlich sollten Sie Ihre Füße und Zehenzwischenräume zur Vorbeugung von Fußpilz immer trocken halten: Benutzen Sie nach dem Schwimmbad- oder Saunabesuch, aber auch nach Schaumbad oder Dusche zu Hause dafür immer ein separates Handtuch zum Abtrocknen und föhnen Sie zusätzlich auf niedriger Stufe Ihre Zehenzwischenräume. So haben Fußpilz und Nagelpilz keine Chance, in die feuchte und aufgeweichte Haut einzudringen. Im Anschluss sollten Sie ihre Füße und Zehenzwischenräume mit einer Pflegecreme verwöhnen.

Achten Sie bei der Fußpflege auch darauf, dass die Haut an den Füßen nicht zu stark verhornt – dann kann sie nämlich einreißen. Krankheitserreger haben so freien Zutritt. Idealerweise entfernen Sie die Hornhaut regelmäßig nach einem Fußbad und tragen Pflegemittel mit einem hohen Anteil an Harnstoff auf.

 

Mit Barfußlaufen dem Fußpilz vorbeugen

Eine weitere Methode, wie Sie der Infektionskrankheit Fußpilz vorbeugen können, ist regelmäßiges Barfußlaufen. An der frischen Luft werden Ihre Füße nicht nur trocken gehalten, sondern durch das Laufen auch besser durchblutet und die Haut somit warmgehalten. Auch Unebenheiten im Boden wirken wie eine Massage an der Sohle und härten Ihre Füße ab.

Geschlossene Schuhe aus Kunststoff, in denen Ihre Füße nicht atmen können, sollten Sie hingegen meiden: Dort bildet sich ein feuchtwarmes Milieu, das dem Fußpilz gute Lebensbedingungen bietet. Die Sporen gedeihen am besten bei 35 Grad und brauchen in der Regel zwölf bis 24 Stunden, um sich in feuchten Hautpartien sowie Nägeln einzunisten. Kleine Verletzungen begünstigen die Infektion. Atmungsaktive Materialien wie Mikrofaser oder Leder sind deshalb fürs Schuhwerk am besten geeignet. Tragen Sie darunter immer Socken aus atmungsaktiver Baumwolle.

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