Fußpeeling: Schritt für Schritt zu samtweichen Füßen

Redaktion PraxisVITA

Ein Fußpeeling ist eine effektive Methode, um überschüssige Hautschüppchen oder Hornhaut von den Füßen zu entfernen und sie geschmeidiger zu machen. Um schöne Füße zu haben, benötigen Sie aber keine professionelle Fußpflege – wir erklären, wie Sie auch zu Hause ganz leicht ein wirksames Fußpeeling zusammenstellen und anwenden können.

Fuß mit Peeling und Fußbad
Bei einem Fußpeeling werden auf sanfte und angenehme Weise überschüssige Hautschüppchen oder Hornhaut entfernt Foto:  iStock/NikiLitov
Inhalt
  1. Was ist Fußpeeling genau?
  2. Welche Effekte bringt ein Fußpeeling und wann sollte man es anwenden?
  3. Wie wende ich ein Fußpeeling am besten an?
  4. Fußpeeling – so machen Sie es richtig!
  5. Fußpeeling selbst herstellen 
  6. Fußpeeling – einfach und schnell zarte Füße
 

Was ist Fußpeeling genau?

Ein Fußpeeling unterscheidet sich generell kaum von einem Peeling für das Gesicht oder die Hände. In einer Emulsion werden kleine Partikel vermischt, sodass sich durch eine angenehme Reibung auf der Haut abgestorbene Schüppchen ablösen. Zudem spendet ein Peeling der Haut meist noch Feuchtigkeit. Bei einem Fußpeeling dürfen die Partikel allerdings etwas größer und grober sein.

 

Welche Effekte bringt ein Fußpeeling und wann sollte man es anwenden?

Wellness für die Füße: Ein Fußpeeling hilft dabei, abgestorbene Hautschuppen loszuwerden. Es hilft bei der Durchblutung der obersten Hautschichten und erleichtert deren Regeneration.

In folgenden Fällen ist ein Peeling für die Füße empfehlenswert:

  • die Hornhaut ist stark ausgeprägt und Ihre Füße fühlen sich rau an
  • die Haut spannt oder juckt
  • verstärktes Schwitzen an den Füßen
 

Wie wende ich ein Fußpeeling am besten an?

Das A und O ist die richtige Vorbereitung: Sollten Sie Nagellack auf den Füßen haben, entfernen Sie diesen zunächst gründlich und waschen Sie anschließend Ihre Füße kurz mit Duschgel.

Da ein Fußpeeling am besten von der Haut angenommen wird und die Hautschuppen leichter entfernt, wenn die Haut weich ist, macht die Anwendung während oder nach einem Wannenbad viel Sinn. Sie können Ihre Füße aber auch in einem Fußbad einweichen. Optimal sind 15 Minuten bei maximal 38 Grad.

Tipp: Geben Sie jetzt bereits ein wenig Öl oder mildes Duschgel mit ins Wasser, das pflegt die Füße bereits beim Einweichen.

 

Fußpeeling – so machen Sie es richtig!

Einmassieren

Nun kann es losgehen und das eigentliche Fußpeeling kann beginnen. Massieren Sie die Peeling-Creme in den gesamten Fuß ein – mit langsamen, kreisenden Bewegungen, auf stärker verhornten Stellen können Sie dabei ruhig länger und etwas kräftiger zur Sache gehen.

Tipp: Das Fußpeeling selbst sollte Körpertemperatur haben – so haben Sie ein angenehm warmes Gefühl auf der Haut und es lässt sich besser verteilen.

Einwirken

Lassen Sie die Emulsion nun etwa zehn Minuten einwirken – dann mit lauwarmem Wasser wieder gut abspülen. Nun ist die Haut samtweich und zart. Harte Hornhaut kann nun besser entfernt werden.

Eincremen

Um den Effekt noch länger zu erhalten, sollten Sie Ihren Füßen noch eine Portion Fußcreme gönnen. Massieren Sie die Creme am gesamten Fuß gut ein.

Tipp: Gut wirken hier Cremes mit Urea oder Jojoba-Öl.

Ein Fußpeeling sollte nicht häufiger als einmal pro Woche angewendet werden. Andernfalls würde die Haut gegebenenfalls zu sehr beansprucht werden.

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Fußpeeling selbst herstellen 

Sie können bereits fertige Fußpeelings in jeder Drogerie kaufen. Darin ist allerdings oft noch das äußerst umweltschädliche Mikroplastik enthalten. Achten Sie daher darauf, dass bei gekauften Produkten ausschließlich natürliche Inhaltsstoffe verwendet werden.

Oder werden Sie selbst aktiv, denn ein Fußpeeling ist im Handumdrehen selbst hergestellt. Sie brauchen dafür weder viel Geld auszugeben, noch einen Haufen Zeit zu investieren. Denn die Zutaten und Inhaltsstoffe für ein tolles Fußpeeling haben Sie vermutlich bereits zu Hause.

Basis-Zutaten für ein Fußpeeling: 

  • 2 EL Zucker oder Meersalz
  • 1 EL Honig
  • 2 EL Olivenöl

Tipp: Statt Olivenöl können Sie beispielsweise auch Kokosöl benutzen. 

Einfache Zubereitung: 

  • Zuerst den Zucker oder das Salz mit dem Honig vermischen
  • Danach das Olivenöl dazugeben, damit eine gleichmäßig cremige Masse entsteht
  • Die Füße, vor allem verhornte Stellen, intensiv mit dem Peeling massieren - aber nicht zu stark rubbeln
  • Kurz einwirken lassen
  • Gut mit warmem Wasser abspülen

Dieses Fußpeeling kann beliebig mit duftenden und/oder ätherischen Ölen, etwa mit Minze, hergestellt werden. 

Fruchtsäure-Fußpeeling mit oder ohne Peeling-Socken:

Haben Sie schon einmal etwas von Peeling-Socken aus Plastik gehört? In den in Drogerien oder Pediküre-Salons erhältlichen Produkten ist eine Fruchtsäure-Mischung enthalten, die abgestorbene Hornhaut an den Füßen schonend lösen und so für zarte Haut sorgen soll.

Doch die Anwendung ist mit Vorsicht zu genießen: Fruchtsäureprodukte eignen sich nicht für jeden. Wer unter Allergien leidet, Neurodermitis hat oder ohnehin empfindliche Haut besitzt, sollte vor dieser Art des Fußpeelings besser mit einem Dermatologen sprechen.

 

Fußpeeling – einfach und schnell zarte Füße

Es ist ein schönes Gefühl, zarte und geschmeidige Fußhaut zu haben. Keine raue Hornhaut, kein Gefühl gespannter Haut. Dazu brauchen Sie ab jetzt nicht einmal mehr die Hilfe einer Kosmetikerin. Selbst gemachte Fußpeelings sind eine schöne Möglichkeit, seinem Körper etwas Gutes zu tun, ohne dafür viel Geld ausgeben zu müssen. Bei dauerhaft hartnäckiger oder dicker Hornhaut sollten Sie dennoch eine professionelle Fußpflege in Erwägung ziehen.

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