Für ein Kribbeln kommen viele Ursachen infrage

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Bei einem Kribbeln können die Ursachen sehr unterschiedlich sein. Viele kennen Kribbeln als ein Symptom eines „eingeschlafenen“ Körperteils.

In diesem Fall entsteht das Kribbeln, wenn ein Nerv kurzfristig abgedrückt wird, beispielsweise durch Übereinanderschlagen der Beine oder zu langes Liegen auf einem Arm. Der betroffene Körperteil fühlt sich zunächst wie taub an. Sobald der Druck auf den Nerv nachlässt, kommt es zu dem typischen Kribbeln.

Eine weitere, häufige Ursache für Kribbeln ist eine Polyneuropathie, eine Erkrankung des peripheren Nervensystems, bei der es zu einer Schädigung mehrerer Nerven, die außerhalb von Gehirn und Rückenmark liegen, kommt. Am häufigsten entsteht eine Polyneuropathie durch die Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) oder Alkoholmissbrauch.

 

Weitere Erkrankungen, bei denen es zu einem Kribbeln kommen kann

Kribbeln und Taubheitsgefühl in der Hand
Das Kribbeln kann von Schmerzen und Gefühlsstörungen wie einem Taubheitsgefühl begleitet sein© Fotolia

Daneben kann ein Kribbeln Symptom vieler weiterer Erkrankungen sein. Auch aufgrund von Nebenwirkungen bei der Einnahme von Medikamenten kann es zu einem Kribbeln kommen. Eine psychosomatische Ursache können Panikattacken sein, bei denen es häufig zu einem Kribbeln der Gliedmaßen kommt.

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