Forscher entdecken neues Gesundgeheimnis von Kaffee

Eine Frau trinkt Kaffee
Kaffee ist noch gesünder als angenommen – das belegt eine aktuelle US-Studie © Corbis

Gute Nachrichten für Koffein-Junkies: US-amerikanische Forscher liefern jetzt ein weiteres Argument, viel Kaffee zu trinken – denn in ihrer aktuellen Studie entlarven sie eine bisher unbekannte Schutzwirkung des Wachmachers. Welche das ist und wie wir sie am besten nutzen können, erfahren Sie hier.

Mediziner wissen schon lange, dass Kaffee gesund ist: Zur Vorbeugung von Alzheimer, Diabetes und sogar Krebs wird regelmäßiges Kaffeetrinken empfohlen. Auch auf seine präventive Wirkung gegen weißen Hautkrebs deuten einige Studien hin. Die Wissenschaftler des National Cancer Institutes im US-amerikanischen Maryland wollten in ihrer aktuellen Studie herausfinden, ob man mit Kaffee auch schwarzem Hautkrebs vorbeugen kann.

Dazu werteten sie die Daten von knapp 450.000 Männern und Frauen über einen Zeitraum von zehn Jahren aus. Zu Beginn und im Verlauf der Studie machten alle Probanden Angaben über ihre Lebens- und Ernährungsgewohnheiten – darunter auch ihren Kaffeekonsum.

 

Kaffeetrinken beugt Hautkrebs vor

Am Ende des Studienzeitraums werteten die Forscher aus, wie das Auftreten von Hautkrebs mit dem angegebenen Kaffeekonsum zusammenhing. Das Ergebnis überrascht: Je mehr Kaffee die Probanden tranken, desto geringer war ihr Risiko, an schwarzem Hautkrebs zu erkranken. Der Effekt setzte schon bei einer Tasse pro Tag ein, den besten Schutz hatten aber Studienteilnehmer, die täglich vier oder mehr Tassen tranken: Ihr Hautkrebs-Risiko sank um 20 Prozent. Bei entkoffeiniertem Kaffee zeigt sich diese Wirkung nicht.

Auch, wenn die Ergebnisse noch in weiteren Studien überprüft werden sollen: Die Studienleiter raten schon jetzt zu dem Konsum einiger Tassen Kaffee pro Tag, um das Hautkrebs-Risiko zu minimieren.

Hamburg, 22. Januar 2015

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