Feuchtigkeit für die Haare: 9 Tipps

Redaktion PraxisVITA
Feuchtigkeit für die Haare
Trockenes Haar sollte schnell behandelt werden. Zum Glück ist es ganz leicht, dem Haar mehr Feuchtigkeit zu verleihen © istock/bowie15
Inhalt
  1. Feuchtigkeit für die Haare durch Spülungen
  2. Weniger Waschen, um Feuchtigkeit für die Haare zu erhalten
  3. Statt heißem Fön: Haare Lufttrocknen lassen
  4. Feuchtigkeit für die Haare durch bewussten Verzicht
  5. Feuchtigkeit für die Haare mit Babyöl
  6. Feuchtigkeit für die Haare mit Kokosöl
  7. Feuchtigkeit für die Haare mit Ölivenöl

Sie haben Probleme mit Trockenheit und Spliss? Dann brauchen Sie dringend Feuchtigkeit für die Haare. Die richtigen Pflegerituale können wahre Wunder bewirken.

Keine Frage: Sprödes, trockenes Haar braucht Feuchtigkeit. Dabei helfen aber nicht nur entsprechende Produkte, oft muss auch das Pflegeritual umgestellt werden. Es gibt mehrere Möglichkeiten, den Haaren mehr Feuchtigkeit zu schenken. Welche davon sind wirklich erfolgreich und von Dauer? Hier bekommen Sie einen Überblick.

 

Feuchtigkeit für die Haare durch Spülungen

Mittlerweile sind zahlreiche Produktserien der verschiedensten Hersteller im Handel erhältlich, die Feuchtigkeit für die Haare garantieren. Feuchtigkeitsshampoos, -spülungen und -kuren sollen dies per Anti-Trocken-Effekt ermöglichen. Wundermittel sind diese Produkte allerdings nicht. Ihre durchschnittliche und eher kurzfristige Wirkung beruht im Wesentlichen auf Inhaltsstoffen wie Aloe Vera, Panthenol & Co.

Trotzdem ist es sinnvoll, bei trockenem Haar mit jeder Haarwäsche eine Spülung zu verwenden, da sie das Haar leichter kämmbar macht. Auch Haarkuren sind ratsam, allerdings maximal einmal pro Woche. Häufigere Anwendungen machen die Haare kraftlos und sorgen dafür, dass es an Volumen verliert. Außerdem kann es zu Schuppenbildung und zu gesteigerter Talgproduktion kommen. Infolgedessen wird das Haar fettig.

Auch bei der Haarspülung gilt: Weniger ist mehr. Verwenden Sie bei trockenem Haar je Anwendung so wenig Produkt wie möglich (maximal in der Größe einer 2-Euro-Münze). Denn auch diese Feuchtigkeitspflege kann ihre Wirkung verfehlen, wenn sie zu großzügig verwendet wird und das Haar zusätzlich austrocknen.

 

Weniger Waschen, um Feuchtigkeit für die Haare zu erhalten

Wer glaubt, durch häufiges Haarewaschen bekommt das Haar auch gleichzeitig mehr Feuchtigkeit, ist weit gefehlt. Generell ist es am besten für die Haare, wenn man sie nur alle drei bis vier Tage wäscht, damit sie nicht so schnell austrocknen.

Haare waschen
Häufiges Haarewaschen kann dem Haar Feuchtigkeit entziehen. Alle drei bis drei Tage reicht völlig aus © istock/FR
 

Statt heißem Fön: Haare Lufttrocknen lassen

Hitze und Feuchtigkeit vertragen sich nicht. Verzichten Sie daher besser auf das Föhnen, wenn Sie nach der Haarwäsche so viel Feuchtigkeit wie möglich im Haar behalten möchten. Lassen Sie Ihre Haare am besten immer lufttrocknen. Sollten Sie doch mal zum Föhn greifen müssen, verwenden Sie Kaltluft und föhnen Sie auch mit dieser nicht zu lange. Wer Glätteisen, Lockenstab & Co. verwendet, entzieht dem Haar zusätzlich Feuchtigkeit.

 

Feuchtigkeit für die Haare durch bewussten Verzicht

Generell sollten Sie auf alles verzichten, was Ihre Haare austrocknen lässt. Das können zum Beispiel Chlorwasser, die direkte Sonneneinstrahlung, eine Blondierung oder Dauerwelle sein. So sollten Sie sich beim Baden im Pool das Haar lieber hochstecken und vom Tauchen absehen, beim Sonnenbaden einen Sonnenhut tragen und sich im Fall der Fälle an einer anderen Haarfarbe orientieren.

Weitaus weniger schädigende Alternativen zur Dauerwelle gibt es mittlerweile auch. Zu viele Stylingprodukte sind ebenfalls tabu. Begrenzen Sie sich auf ein Produkt und verwenden Sie zum Beispiel entweder Schaumfestiger oder Haarspray. Anderenfalls wirkt das Haar schlaff und es lässt sich schlechter frisieren.

Frau im Pool
Um das Haar vor einer Austrocknung zu schützen, sollten Sie beim Baden in Chlorwasser das Haar zu einem Zopf binden © istock/yoh4nn
 

Feuchtigkeit für die Haare mit Babyöl

Schon ein winziger Tropfen Babyöl kann das Haar spürbar pflegen. Einfach in den Handflächen verteilen und von den Haarspitzen aufwärts in die Haarlängen verteilen. Je weniger Öl in den Handflächen zu spüren ist, desto höher können Sie es Richtung Haaransatz einarbeiten. Aber Vorsicht: Wenn Sie sich zu schnell in Richtung Ansatz hocharbeiten, können Ihre Haare schnell fettig wirken. Sparsamkeit ist auch hier gefragt.

 

Feuchtigkeit für die Haare mit Kokosöl

Das natürliche Pflanzenöl gilt in Sachen Schönheit mittlerweile als wahre Wunderwaffe. Kein Wunder also, dass Kokosöl auch gut fürs Haar ist. Für mehr Feuchtigkeit im Haar sorgt bereits eine kleine Menge der transparent-weißen Masse. Sie können es sowohl von den Haarspitzen bis in die Haarlängen einmassieren oder es ebenso gut als Haarkur über Nacht einwirken lassen.

Kokosöl für die Haarpflege
Kokosöl liefert wichtige Nährstoffe, die dem Haar mehr Feuchtigkeit spenden © istock/nadisja
 

Feuchtigkeit für die Haare mit Ölivenöl

Olivenöl hat einen ähnlichen Effekt wie Kokos- oder Babyöl. Auch, weil es ein wenig intensiver riechen kann als die anderen beiden Varianten, sollten Sie es aber nach dem Einwirken wieder ausspülen. Geben Sie nach dem Haarewaschen einfach zwei bis drei Tropfen Öl in das feuchte Haar und massieren Sie es ein. Wickeln Sie Ihr Haar anschließend in ein Handtuch und lassen Sie das Öl möglichst für ein paar Stunden einwirken, bevor Sie es mit einem milden Shampoo wieder ausspülen.

Feuchtigkeit bekommt man nicht von heute auf morgen ins Haar. Wie so oft braucht es dazu einiges an Geduld und kontinuierlicher Pflege – davon aber auch nicht zu viel. Das beste Mittel für gesundes Haar ist immer noch, es so zu lassen, wie es uns von der Natur gegeben wurde. Je weniger Einflüssen es also ausgesetzt wird, desto besser ist es auch um die Feuchtigkeit des Haars bestellt.

 

 

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