Feigwarzen: Ursachen sind Humane Papillomviren (HPV)

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Bei Feigwarzen sind die Ursachen bestimmte Viren aus der Familie der humanen Papillomviren (HPV). Diese Erreger sind spezialisiert auf die Haut und verschiedene Schleimhäute.

Ein Großteil der über 120 Virustypen aus dieser Gruppe besiedelt fast nur die Genitalien und den Analbereich. So auch die Typen HPV 6 und HPV 11, welche bei Feigwarzen die häufigsten Ursachen sind. Mediziner zählen sie zu den „Low-Risk“-Viren, da sie zwar unschöne Wucherungen, aber keine bösartigen Krebszellen hervorbringen. Im Gegensatz dazu erhöht beispielsweise eine Infektion mit HPV 16, 18, 31 und 33 das Risiko für Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom). Forscher vermuten, dass auch eine ganze Reihe anderer Krebsarten mit Humanen Papillomviren in Zusammenhang steht.

Auslöser der Feigwarzen sind Humane Papillomviren
Auslöser der Feigwarzen sind Humane Papillomviren© Fotolia
 

Wie bekommt man Feigwarzen?

Die meisten Betroffenen stecken sich beim ungeschützten Geschlechtsverkehr mit Papillomviren an. Feigwarzen gehören somit zu den sexuell übertragbaren Erkrankungen. Dabei sind verschiedene Übertragungswege möglich:

  • Vaginal-, Anal- und Oralverkehr
  • direkter Hautkontakt mit den Feigwarzen
  • gemeinsames Nutzen von Handtüchern, Hygieneartikeln oder Sexspielzeug
  • Übertragung von der Mutter auf das Kind bei der Geburt

Ein Problem ist, dass bei vielen Betroffenen – vor allem Männern – trotz Infektion mit HPV 6 oder 11 keine oder nur sehr kleine Hautveränderungen zu sehen sind. Sie bemerken ihre Erkrankung gar nicht und werden so unwissentlich zu Überträgern der Feigwarzen. Nicht selten kommt es auch zu einer „Ping-Pong-Infektion“, weil ein Betroffener zwar seine Feigwarzen und deren Ursachen behandeln lässt, in der Zwischenzeit aber auch seinen Sexualpartner angesteckt hat und sich wiederum bei diesem infiziert.

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