Fahrradhelme im Test: Gut und günstig gewinnt

Mann mit Helm fährt schnell auf einem Fahrrad
Wer schnell unterwegs ist, braucht einen guten Helm. Der ADAC-Test verrät, welcher das ist © Fotolia

Der ADAC hat Fahrradhelme getestet. Er kommt zu dem Schluss: Der Preis ist nicht unbedingt ausschlaggebend. Dazu macht er noch eine überraschende Entdeckung.

Achtmal "gut", viermal "befriedigend": Das ist das Ergebnis des aktuellen Fahrradhelmtests des ADAC, bei dem zwölf Modelle für Erwachsene in den Kriterien Unfallschutz, Komfort und Sichtbarkeit überprüft wurden. Der beste Fahrradhelm im ADAC-Test ist der "Certus K-Star" von KED – mit einem Preis von nur rund 70 Euro einer der günstigsten Helme im Test.

Weicher Fahrradhelm schneidet im ADAC-Test besser ab

Ein guter Helm bietet Schutz, angenehme Trageigenschaften und eine einfache Handhabung. Wichtig ist im Falle eines Unfalls die Dämpfung beim Aufprall, eine stabile Helmschale hingegen bringt keinen zusätzlichen Schutz. Deshalb schneiden beim ADAC-Test im Prüfpunkt Unfallschutz die vier Hartschalenhelme auch schlechter ab als die acht Helme mit weicher Schale. Alle Hartschalenhelme belegen im Test die letzten Plätze, haben aber zumindest einen befriedigenden Unfallschutz. Mit "gut" schneiden alle Helme mit weicher Schale - die sogenannten Micro-Shell-Helme - ab, die gute bis sehr gute Dämpfungswerte bei der Schlagprüfung erzielten.

Helm nach Sturz austauschen

Vor dem Kauf sollte der Helm stets anprobiert werden. Nach einem Sturz muss der Helm unbedingt ausgetauscht werden, auch wenn keine äußeren Schäden sichtbar sind. Beim Kauf sollte man auch auf gute Sichtbarkeit im Dunkeln achten, das heißt der Helm sollte über große Reflektoren verfügen und eine möglichst helle Farbe haben.

Hamburg, 24. April 2015

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