Die erogenen Zonen der Frau

Michelle Kröger

Besonders empfindsame Stellen des Körpers, die unter Berührungen sexuelle Erregung auslösen können, werden als erogene Zonen bezeichnet. An diesen Stellen nehmen wir Streicheleinheiten viel intensiver wahr, weil hier eine höhere Dichte an Nervenenden herrscht. Erogene Zonen sind über den gesamten weiblichen Körper verstreut. Richtig berührt können sie eine Frau zum Orgasmus führen. Wir verraten Ihnen, wo sich die erogenen Zonen einer Frau befinden.

Durch Stimulation der erogenen Zonen der Frau kann der Höhepunkt erreicht werden.
Foto:  torwai/iStock
Inhalt
  1. Der Haaransatz als erogene Zone bei einer Frau?
  2. Die Ohren
  3. Die Lippen und die Zunge
  4. Der Nacken, der Hals und der Rücken
  5. Die Hände
  6. Die Brüste
  7. Der Po
  8. Die Oberschenkel und Kniekehlen
  9. Die Füße
  10. Klitoris und Schamlippen
 

Der Haaransatz als erogene Zone bei einer Frau?

Hätten Sie gedacht, dass die gesamte Kopfhaut sowie der Haaransatz im Bereich der Stirn zu den erogenen Zonen einer Frau gehören? Diese besonders empfindsame Stelle des weiblichen Körpers ist eher unbekannt. Doch die Kopfhaut ist hier um einiges sensibler als viele andere Bereiche des Körpers – und auch sexuell empfindsamer. Kopfmassagen oder gegenseitiges Haarewaschen kann sehr erotisch sein, denn in der Kopfhaut sitzen viele Nervenenden, die bei Stimulation entspannend wirken können. 

 

Die Ohren

Zärtliche Berührungen der Ohren und Ohrläppchen können eine tiefgehende und anregende Wirkung haben. In der Traditionellen Chinesischen Medizin gelten die Ohren sogar als die Repräsentanten des ganzen Körpers. Indirekt sind hier alle Organe und Körperteile vertreten. Anregend empfinden es viele Frauen zum Beispiel, wenn der Partner an ihrem Ohrläppchen knabbert und ihr dabei ins Ohr haucht.

 

Die Lippen und die Zunge

Lippen, Zunge, Mundhöhle – ja, unser gesamte Mundraum ist sehr sensibel. Die Nervendichte ist auch hier sehr hoch. Zungenküsse sind überaus erregend, denn dabei werden die Nervenenden im Mundraum mit der Zunge sexuell stimuliert. Haben Sie es gewusst? Der Speichel gibt uns unterbewusst Aufschluss über die genetischen Informationen des Partners. 

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Der Nacken, der Hals und der Rücken

Zu den erogenen Zonen der Frau gehören auch der Nacken, der Hals sowie der Rücken. Eine Massage dient bei vielen Paaren als Bestandteil des sexuellen Vorspiels. Dabei werden viele Nervenenden stimuliert, die im Rücken oder im Nacken sitzen. Tipp: Abwechselnde Intensitäten machen neugierig und erregen. 

 

Die Hände

Dass die Hände und Finger zu den erogenen Zonen einer Frau gehören, weiß nicht jeder Mann. Doch das Spiel mit den Händen und Fingern ist ein romantischer Einstieg ins Liebesspiel und kann sehr erregend wirken. Besonders sensibel: das Handgelenk. Hier ist die Haut viel dünner und wärme- und kälteempfindlich.

 

Die Brüste

Diese weibliche erogene Zone kennt hingegen jeder Mann: Die Brüste und besonders die Brustwarzen gelten als die wohl sexuell erregendste Stelle des Körpers einer Frau. Werden diese Bereiche liebkost und/oder stimuliert, kann es sogar zu einem Orgasmus kommen. Was viele nicht wissen: Die Stimulation der Brüste und Brustwarzen aktiviert dieselben Hirnareale wie die der Klitoris. 

 

Der Po

Auch der Po einer Frau reagiert besonders sensibel auf Berührungen. Speziell der Anus ist von vielen Nervenbahnen umschlossen, die zu den Geschlechtsorganen führen. Doch das Einbeziehen des Anus innerhalb des Geschlechtsverkehrs liegt nicht jeder Frau.

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Die Oberschenkel und Kniekehlen

Die zarte Liebkosung der Innenseite der Beine wird von den meisten Frauen als angenehm und erregend wahrgenommen. Doch auch die Kniekehlen sind sehr empfindlich, auch hier laufen viele Nervenenden zusammen. 

 

Die Füße

Hier scheiden sich die Geister, denn nicht jede Frau mag gerne an den Füßen berührt werden. Unbestritten ist hingegen, dass die Füße zu den erogenen Zonen einer Frau gehören. Eine Fußreflexzonenmassage ist entspannend und kann auch sehr erregend wirken. Wenn der Mann die richtigen Punkte trifft, werden Reize ausgelöst, die direkt an den Genitalbereich der Frau gesendet werden. 

 

Klitoris und Schamlippen

Dieser Bereich gilt als die entscheidende erogene Zone einer Frau. Ja, die Vagina ist nicht so empfindsam, der Begriff bezeichnet eigentlich auch bloß das innere Geschlechtsorgan – und hier liegen nicht sehr viele Nervenenden. Zu den äußeren (und sehr sensiblen) Geschlechtsorganen zählen die Klitoris sowie die inneren und äußeren Schamlippen. Dessen Stimulation löst bei den meisten Frauen besonders erregende Gefühle aus und kann sie zum Höhepunkt bringen.

Übrigens

Jede Frau empfindet anders. Nicht immer sind alle erogenen Zonen gleich ausgeprägt. 


 

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