Ernährung: Fast Food begünstigt Heuschnupfen-Allergie

Redaktion PraxisVITA
Fast Food kann Allergien auslösen
Im stressigen Alltag greifen viele zu Fastfood. Was sie wissen sollten ist aber, dass dieses Essen Allergien wie Heuschnupfen auslösen kann © shutterstock

Fast Food schadet der Gesundheit. Aber nicht nur, weil es dick macht: Burger, Pommes Frites & Co. können nämlich auch das Immunsystem irritieren. Und damit zu Allergien wie Heuschnupfen, Asthma und Hautekzemen führen.

 

Fast Food und Allergien

Dass Fast Food nicht nur aufgrund seines Fettgehalts und der zahlreichen Kalorien auf Dauer krankmacht, wurde schon oft vermutet. Bis jetzt fehlten dafür jedoch wissenschaftliche Belege: Eine aktuelle Studie liefert Hinweise darauf, dass Fast Food das Risiko für Heuschnupfen, Asthma und Hautekzeme bei Jugendlichen erhöht. So steigt bei Teenagern, die regelmäßig Schnellgerichte und Fertigprodukte verzehren, das Allergie-Risiko um 39 Prozent. Jugendliche hingegen, deren Ernährung vornehmlich aus Obst und Gemüse besteht, sind recht wirkungsvoll vor Allergien geschützt.

 

Inhaltsstoffe von Fast Food spielen wichtige Rolle

Unklar ist, ob ein direkter Zusammenhang zwischen Fast Food und Allergien besteht. Möglich wäre auch eine indirekte Erhöhung des Risikos, weil die Ernährung von Fast-Food-Liebhabern in der Regel zu wenig Gemüse und Obst beinhaltet. Für einen direkten Zusammenhang spricht zumindest die Zusammensetzung von Fast Food, in dem unter anderem große Mengen an Histamin stecken. Dieser Stoff findet sich in Lebensmitteln wie Dauerwurstwaren, Schmelzkäsezubereitungen, Analogkäse oder Schinkenersatz, die häufig Bestandteil von Fertiggerichten sind. Histamin nimmt bei allergischen Reaktionen eine Schlüsselrolle ein. Auch Transfettsäuren, die beispielsweise in Instantsuppen, Chips oder Pommes vorkommen, können Entzündungen verstärken und zu Asthma führen.

 

Farbstoffe und Zusatzstoffe fördern Allergien

Neben Fast Food können auch Softdrinks wie Cola Asthma fördern. Die Wissenschaftler nehmen an, dass hierfür vor allem die enthaltenen Farbstoffe und Konservierungsstoffe verantwortlich sind. Auch die Zuckermenge in den bunten Brausen spielt einer weiteren Studie zufolge eine Rolle. So kann dieser bei Jugendlichen, die ohnehin an Allergien leiden, das Entzündungsgeschehen in den Atemwegen zusätzlich verstärken.

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