Erdbeerbeine loswerden: Diese 5 Tipps helfen

Julia Klinkusch Medizin- und Wissenschaftsjournalistin

Vor Erdbeerbeinen graut es jeder Frau: Nach der Rasur erscheinen die Beine nicht glatt und weich, weil dunkle Punkte zurückbleiben. Woran liegt das und was hift dagegen? Die besten Tipps gegen Erdbeerbeine!

Eine Frau rasiert sich ihre Beine
Nicht immer sind die Beine nach der Rasur glatt und weich Foto:  istock_Moyo Studio
 

Was sind Erdbeerbeine?

Erdbeerbeine sind nichts anderes als ein Rasurschatten. Beim Abschneiden der Haare auf der Hautoberfläche bleibt immer noch ein Teil unter der Haut zurück. Je dunkler das Haar und je heller die Haut, desto besser sind diese Schnittflächen als dunkle Punkte zu sehen. Die Haut ist so nach der Rasur nicht glatt und weich, sondern mit roten und schwarzen Pünktchen übersät – die Beine erinnern an die Oberfläche von Erdbeeren.

 

Mit diesen 5 Tipps Erdbeerbeine loswerden

Zwar neigen manche Frauen schneller zu Erdbeerbeine. Doch das heißt nicht, dass man sich damit abfinden muss: 5 Tipps für glatte Haut:

1. Peeling gegen Erdbeerbeine

Wer zu Erdbeerbeinen neigt, sollte seine Haut regelmäßig peelen. Durch das Peeling werden abgestorbene Hautschüppchen entfernt und die Klinge kann besonders dicht an der Haut entlang gleiten. Wer auf das in vielen Peelings enthaltene Mikroplastik verzichten will, kann sich selbst eines mit Zutaten aus der Küche mixen: ein echtes Hausmittel gegen Erdbeerbeine.

Basis sind Oliven- oder Kokosöl, in die man als Schleifpartikel entweder sechs Esslöffel Kaffeesatz oder drei Esslöffel Zucker gibt, bis eine cremige Masse entsteht. Wer mag und keine zu empfindliche Haut hat, kann einige Spritzer Zitronensaft hinzugeben. Die Säure der Zitrone hilft, die Verhornung der obersten Hautschicht besser zu lösen.

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2. Rasierschaum ist wirkungsvoll gegen Erdbeerbeine

Wer die Haut vor dem Rasieren mit Schaum einreibt, sorgt zum einen dafür, dass die Haut etwas aufweicht und zum anderen, dass die Klingen leichter über die Haut gleiten können. Dadurch werden die Haare dichter an der Wurzel abgeschnitten, was die unschönen Rasurschatten mindert.

3. Mit scharfer Klinge gegen Erdbeerbeine

Bei der Wahl des Rasierers sollte man nicht sparen. Einwegrasierer haben meist nur drei Klingen und rasieren deshalb nicht sehr gründlich. Idealerweise sollte der Rasierer fünf Klingen besitzen. Diese sollten regelmäßig ausgetauscht werden und bei mehrmaliger Benutzung zumindest gründlich von Rasier- und Seifenschaum gereinigt werden. Je schärfer und sauberer die Klingen, desto besser und genauer können sie die Haare an der Wurzel packen. Und je tiefer das Haar abgeschnitten wird, desto seltener entstehen Erdbeerbeine.

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4. Toner als Mittel gegen Erdbeerbeine

Was im Gesicht hilft, hilft auch an den Beinen. Einfach ein wenig Gesichtswasser auf ein Wattepad geben und sanft über die Haut fahren. Der Toner entfernt letzte Schmutzreste, die sich in den Poren festsetzen könnten und sorgt dafür, dass sich die Poren rasch wieder zusammenziehen. Deshalb ist es auch sinnvoll, direkt nach dem Rasieren mit dem Eincremen zu warten – trägt man Lotionen oder Cremes auf, bevor sich die Poren wieder zusammengezogen haben, können die Pflegeprodukte diese verstopfen.

5. Epilieren oder Waxen statt Rasieren schützt vor Erdbeerbeinen

Erdbeerbeine treten nach dem Epilieren deutlich seltener auf als nach dem Rasieren. Der Grund ist einfach: Beim Epilieren werden die Haare mitsamt der Wurzel entfernt. Es bleiben keine Schnittflächen zurück, die als dunkle Punkte unter der Haut sichtbar sind. Die Härchen wachsen auch feiner nach, was ebenfalls die dunklen Punkte mindert. Gleiches gilt für Enthaarungsmethoden wie Waxing oder Sugaring, bei denen die Haare ebenfalls mit Wurzel entfernt werden, sodass Erdbeerbeine vermieden werden.

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Quellen
Pseudofolliculitis barbae; current treatment options, in: Clinical, Cosmetic and Investigational Dermatology
The biomechanics of blade shaving, in: International Journal of Cosmetc Science
Diverse (2019): Die Hausapotheke zum Selbermachen: 769 Rezepte für Hausmittel aus dem Küchenschrank. Von Aloe Vera bis Zitrone, Stuttgart: Reader’s Digest Deutschland

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