Elektrische Haare - was kann ich tun? Diese 7 Tipps helfen sofort

Miriam Mueller-Stahl Medizinredakteurin

Elektrische Haare sind vor allem im Winter ein Problem. Aber was kann man gegen fliegende Haare tun? Diese sieben Tipps helfen sofort gegen die statische Aufladung.

Das kann man gegen elektrische Haare tun.
Elektrische Haare sind vor allem im Winter ein häufiges Problem Foto:  iStock/LarsZahnerPhotography
Inhalt
  1. Wasser als simples Hausmittel gegen fliegende Haare
  2. Handcreme als Helfer für unterwegs
  3. Seidenschal tragen als vorbeugende Maßnahme
  4. Keine Polyester-Kleidung anziehen
  5. Conditioner und Haarkur bei trockenen Haaren
  6. Haarbürste mit Naturborsten verhindert fliegende Haare
  7. Ionen-Föhn zum Trocknen verwenden

Elektrische Haare haben tatsächlich eine physikalische Ursache: Durch das Tragen einer Mütze oder beim Ausziehen eines Pullovers entsteht Reibung. Dadurch lädt sich der Körper elektrisch auf. Normalerweise ist das kein Problem, dies ändert sich allerdings im Winter.

Denn im Winter ist die Luft sowohl außen als auch innen trockener als im Sommer. Trockene Luft kann elektrische Ladung kaum noch ableiten. Dadurch entstehen die fliegenden Haare. Vor allem feines, strapaziertes und trockenes Haar lädt sich schnell auf.

Mit diesen sieben Tipps ist es jedoch möglich, elektrische Haare zu bändigen.

 

Wasser als simples Hausmittel gegen fliegende Haare

Wasser ist ein einfacher Helfer, der hilft die Haare sofort zu besänftigen. So geht’s: Hände mit Wasser anfeuchten und an die Haare halten. Die Hände müssen die Haare dabei nicht berühren, es reicht schon, die Hände dicht an die Haare heranzuführen. Die Feuchtigkeit sorgt dafür, dass sich die Haare schnell entladen können.

 

Handcreme als Helfer für unterwegs

Feuchtigkeitsspendende Handcreme ist der perfekte Helfer, um elektrische Haare unterwegs zu bändigen. Schließlich befindet sich die Creme im Winter meist eh in der Handtasche. Einfach etwas Creme in den Haaren verteilen.

 

Seidenschal tragen als vorbeugende Maßnahme

Wer im Winter häufig mit fliegenden Haaren zu kämpfen hat, sollte es mit diesem Trick versuchen: Statt eines Polyester-Schals einen Seidenschal tragen. Seide hat eine sehr gute Leitfähigkeit und kann so die elektrische Ladung ableiten.

 

Keine Polyester-Kleidung anziehen

Bei Polyester ist genau das Gegenteil der Fall: Das Material fördert die elektrische Aufladung und sorgt dadurch für elektrische Haare. Dies kann auch bei Schuhen mit Gummisohlen der Fall sein. Bei der Kleidung also lieber auf natürliche Materialien zurückgreifen.

 

Conditioner und Haarkur bei trockenen Haaren

Vor allem bei trockenen und strapazierten Haaren ist es wichtig, sie im Winter mit einer Extraportion Feuchtigkeit zu versorgen. Es ist daher ratsam, die Haare täglich mit einer Spülung zu pflegen und mindestens einmal die Woche zusätzlich eine Haarkur zu verwenden.

Eine Frau steht unter der Dusche und wäscht sich die Haare
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Haarbürste mit Naturborsten verhindert fliegende Haare

Haarbürsten mit Plastikborsten begünstigen ebenfalls die statische Aufladung. Wer zu fliegenden Haaren neigt, sollte daher lieber eine Bürste mit Naturborsten verwenden.

 

Ionen-Föhn zum Trocknen verwenden

Ein Ionen-Föhn gibt an die Haare negativ geladenen Ionen ab. Die Teilchen können Feuchtigkeit aus der Luft aufnehmen und die Haare so vor statischer Ladung schützen. Noch besser ist es, die Haare an der Luft trocknen zu lassen, um elektrische Haare zu vermeiden.

Quelle:

Was hilft gegen statisch aufgeladene Haare? in: Cosmopolitan.de

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